Eventdetails

Dorian Gray

Oscar Wilde

Die Erfolgsproduktion „Dorian Gray“ mit Markus Meyer hat sich in der Wiener Bühnenszene zu einem absoluten Must-See für Theaterfreunde etabliert. In einer spektakulären Solodarstellung verkörpert Markus Meyer sämtliche Rollen aus Oscar Wildes Klassiker um Schönheit, Jugend und Dekadenz.

 Der viktorianische Dauerbrenner „Das Bildnis des Dorian Gray“ ist unserer Zeit wie auf den Leib geschrieben: Der Kult um ewige Jugend könnte kaum besser porträtiert werden, unsere Botox-straffen Gesichter nicht besser gespiegelt sein, als in der polierten Oberfläche dieses sprachlichen Meisterwerks.

Dorian Gray verfällt dem Wunsch nach ewiger Jugend, nachdem Lord Henry, ein Vorbote heutiger Selbstbezogenheit, ihm seine hedonistischen Maximen eingetrichtert hat. Der Wunsch geht auf magische Weise in Erfüllung: Dorian altert von diesem Tag an nicht mehr und wird so auf der Höhe seiner jugendlichen Schönheit zu einem lebendigen Bild, während ein Porträt, das sein Freund Basil von ihm gemalt hat, vom fortschreitenden Leben immer tiefer gezeichnet wird. Aus dem mit Schönheit gesegneten Dorian wird ein zum Bild Verfluchter, der das Porträt – sein wahres Gesicht – auf dem Dachboden vor den Augen der Welt versteckt.

Zeitplan

Dauer:
ca. 75 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

November 2017

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE

Dezember

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Peter Baur
  • Kostüme
    Dagmar Bald
  • Dramaturgie
    Barbara Sommer
  • Musik
    Arthur Fussy
  • Licht
    Michael Hofer
  • Video
    Michael Schüller, Peter Baur, Alexander Richter

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Dorian Gray ist das Virtuosenstück einer szenischen Kernspaltung. In Peter Baurs Landschaft gibt der grandiose Schauspieler Markus Meyer die vielen Doubles seiner selbst. [...]. Er turnt und windet sich – und tritt in einen besorgten Dialog mit der Live-Kamera, die seine in Gold getränkte Larve in Echtzeit, aber eben auf viele Facetten verteilt, auf die E...

    Der Standard

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  • Der Einfall (Regie: Bastian Kraft), den realen Darsteller mit den Filmzuschnitten kommunizieren zu lassen, ist einfach, aber genial.

    Die Presse
  • Für dieses Ineinandergleiten und Auseinanderfallen von schönem Schein und Realität hat Bastian Kraft im Burgtheater-Vestibül eine mit kongenialer Perfektion umgesetzte szenische Lösung gefunden: Flachbildschirme unterschiedlicher Größe auf einem Metallgerüst konfrontieren das Publikum mit schnell wechselnden Video-Aufnahmen vom Antlitz des Protagonisten.

    Wiener Zeitung
  • In einer beeindruckend wandlungsfähigen One-Man-Show verkörpert Markus Meyer sämtliche Rollen – Verführer wie Verführte, Maler wie Model, jung wie alt. [...] Das ist Präzisionsarbeit und als schauspielerische Leistung einfach umwerfend.

    Nachtkritik