Eventdetails

Drei Schwestern

Anton Tschechow

Nach dem Tod ihres Vaters wollen die drei Schwestern sofort nach Moskau zurück. Und doch setzen sie sich in der provinziellen Garnisonsstadt fest. Olga ist unglücklich als Lehrerin, Mascha hat zu früh geheiratet, und Irina sehnt sich nach der großen Liebe. Ein Jahr später ist alles schlimmer geworden: Irina hat zwei Verehrer, die sie beide verschmäht, Mascha hat eine Affäre begonnen, und Olga hat sich mit Natascha, der Frau ihres Bruders, zerstritten …

Sie suchen ihr Glück in der Arbeit, in der Liebe, in der Vergangenheit und der Zukunft. Aber fündig werden sie nicht. Und die Suche hilft nicht, die Gegenwart zu ertragen. So leiden sie und sehnen sich nach Moskau – der Stadt der Kindheit und der Träume, die alle Hoffnungen in sich vereint. Als die Soldaten die Garnison verlassen, schwindet die Hoffnung auf einen Neubeginn gänzlich.

Anton Tschechows 1901 in Moskau uraufgeführtes Stück schildert eine Gesellschaft des Stillstands, der Sinnlosigkeit und der eigenen Überflüssigkeit. Und beschreibt zugleich die zeitlose Sehnsucht des Menschen nach einem sinnvollen, erfüllten Leben.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Zeitplan

Dauer:
ca. 165 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Oktober 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

November

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Harald B. Thor
  • Kostüme
    Meentje Nielsen
  • Musik
    Karsten Riedel, Bernhard Moshammer
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Eva-Maria Voigtländer

Medien und mehr

Drei Schwestern-Trailer

Pressestimmen

  • Anton Tschechow verhandelt die Sehnsucht nach Glück, die Frage nach dem Sinn des Lebens – und das permanente Scheitern. Daher verlegt Regisseur David Bösch das Drama in die Gegenwart. Und er entdeckt hoch aktuelle Bezüge. Das ist aber nicht erzwungen, es bleibt hinreißendes Schauspielertheater.

    Kurier

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  • Empathisches Theater mit vielen Stärken im Detail.

    Der Standard
  • Ruhig aber modern zeichnet Bösch Tschechows „Drei Schwestern“ und versetzt das Drama – seine humorvollen Ecken und Kurven spielerisch herausarbeitend – gekonnt in einen Zustand melancholischer Schwerelosigkeit.

    Vorarlberger Nachrichten
  • Die Sehnsucht nach Moskau: „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow, klassisch-perfekt an der Burg.

    Wiener Zeitung