Eventdetails

Ein Sommernachtstraum

William Shakespeare

Deutsch von Frank Günther

Sommer. Nachts. Traum. Schon der Stücktitel ist eine einzige Verheißung. Es ist Shakespeares großes Stück über Sehnsucht und übersinnliche Fantasie, über die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Einerseits eine Welt, in der das Individuum um seine persönliche Freiheit kämpfen muss. Andererseits ein Wald, in dem die bestehenden Gesetze außer Kraft gesetzt sind, ein Ort, an dem theatralisch und sinnlich alles möglich ist. Buntes Treiben statt autoritärer Stillstand. Die Kraft der Natur und unterdrückte Energien entladen sich in einer karnevalesken Zeit, sie befreien von Normen, Gesetzen und Hierarchien zugunsten des jugendlichen Lebens und Liebens. Sommerglut, Täuschungen, Einbildungskraft, Magie, Spuk, Ausgelassenheit, Verzauberung und lustvolle Verwirrung.

Ein Stück, das eine Kette von Versuchsanordnungen erzählt, in dessen Zentrum die Suche nach Liebe und die Definition von Liebe stehen. Ein (Alb-)Traum in einer Sommernacht.

Der Regisseur Leander Haußmann kehrt nach über 20 Jahren zurück ans Burgtheater. Der Sommernachtstraum ist für ihn ein Wegbegleiter: Nach Weimar, den Salzburger Festspielen und Berlin inszeniert er das Stück bereits zum vierten Mal, denn den Kosmos Shakespeare muss man immer wieder neu betrachten: Die Erkundung eines der erotischsten Stücke der Weltliteratur wird fortgesetzt.

Zeitplan

Dauer:
ca. 195 Min. 1 Pause
Beginn
Ende
Änderung

Änderung der heutigen Vorstellung:

Die nächsten Termine

September 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

Oktober

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
    Leander Haußmann
  • Bühne
    Lothar Holler
  • Mitarbeit Bühnenbild
    Jan Freese
  • Kostüme
    Janina Brinkmann
  • Video
    Jakob Klaffs, Hugo Reis
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Steffen Sünkel

Medien und mehr

Videotrailer zu „Ein Sommernachtstraum“

Pressestimmen

  • Und noch einer berührt besonders: Christopher Nell als Puck. Wenn er nach dreieinviertel Stunden den Schlussmonolog spricht, ist es mucksmäuschenstill. Schade, dass der Abend damit zu Ende ist. Wie oft kann man das sagen? Großer Jubel.

    Kurier
  • Man sieht diesem charmant anachronistischen Abend an, dass Leander Haußmann sich in die Zeit zurückträumt, als er jung war und ihm noch keiner vorwerfen konnte, dass er nur spielen will.

    Süddeutsche Zeitung
  • Mithilfe von Bühnenbildner Lothar Holler erschuf er einen Wald vor den Toren Athens, der im wahrsten Sinn des Wortes verzaubert – auch das Publikum.

    Kurier
  • Haußmann schließt sein geliebtes Stück ein weiteres Mal in die Arme. Viermal hat er „Ein Sommernachtstraum“ inszeniert. Wien freute sich hörbar darüber.

    Der Standard

    Mehr erfahren

  • Leander Haußmann gelingt eine ideenreiche Inszenierung der komplexen Komödie William Shakespeares. Im Mittelpunkt stehen die Handwerker mit dem entzückenden Spiel im Spiel. Sechs ältere Herren bieten nahezu Perfektion.

    Die Presse
  • Das famose Ensemble zieht alle Register.

    Der Standard
  • Hier sieht man eindeutig „Ein Sommernachtstraum“ - ideenreich, zügellos und zugleich brutal wie ein Alb. Haußmann hat das Publikum mit reinem Übermut bezirzt.

    Die Presse