Eventdetails

Eiswind / Hideg szelek

von Árpád Schilling und Éva Zabezsinszkij

Werkeinführung um 18.45 Uhr | mit deutschen und ungarischen Übertiteln

In Eiswind/ Hideg szelek untersucht der ungarische Theatermacher und politische Aktivist Árpád Schilling, wie Viktor Orbáns Politik vom rechten Rand Europas in dessen Herz vorgedrungen ist, wie Radikalisierung und Nationalismus vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise politisch salonfähig werden. Durchgespielt wird diese Überformung der europäischen Gesellschaft anhand zweier Familien mit jungen Söhnen – einer westeuropäischen und einer ungarischen – verkörpert von Ensemblemitgliedern des Burgtheaters und ungarischen Schauspielern, die in einer Situation extremer Isolierung in einem abgelegenen Jagdhaus in den Wäldern aufeinandertreffen: Während draußen ein heftiger Sturm tobt, zeigt sich die Fragilität der „Festung Europa“, die sich selbsternannten Heilsversprechern ergibt und letztlich vor demokratiefeindlichen Tendenzen und menschenverachtenden Parolen kapituliert.

In deutscher und ungarischer Sprache mit deutschen und ungarischen Übertiteln

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

März 2017

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE
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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne und Kostüme
    Juli Balázs
  • Musik
    Imre Lichtenberger Bozoki, Karwan Marouf, Moritz Wallmüller
  • Video
    Sophie Lux
  • Licht
    Peter Bandl
  • Dramaturgie
    Hans Mrak

Medien und mehr

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Eiswind/Hideg szelek-Trailer

Pressestimmen

  • Offensichtlich bereichern ungarische Theatermacher die europäische Theaterlandschaft mit neuer Ernsthaftigkeit und ästhetischer Reife, die süchtig machen nach forscher Empfindsamkeit, quälend genauem Hinsehen und politischer Positionierung ohne Ausflüchte.

    Tiroler Tageszeitung
  • Ein superintelligentes Produkt wie der ungarische Zauberwürfel, und zudem zweisprachig funktionstüchtig wie in der Doppelmonarchie das Militär.

    Wiener Zeitung
  • Dem ungarischen Theatermacher Árpád Schilling gelingt mit famosem Ensemble im Akademietheater ein großes Stücklein. Die dabei zustande kommenden Situationen und Bilder sind stark bis grandios.

    Der Standard
  • … theaterblutvoll eigendynamisch – und schrecklich unterhaltsam.

    Wiener Zeitung
  • Ausnahmslos exzellent die Schauspieler in dieser kleinen Welt des Horrors, in der die große der Politik ihre Probe hält.

    Kurier