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Elisabeth Orth liest Fontane

Teil 1 – Höhere Bildung

Die Doyenne des Burgtheaters widmet sich in vier Sonntagsmatineen dem bedeutenden Dichter des poetischen Realismus, der 2019 seinen 200. Geburtstag feiert.

Bekannt vor allem durch tragische Frauenschicksale, bildreiche Balladen und seine Wanderungen durch die Mark Brandenburg, war Theodor Fontane nicht zuletzt hellsichtiger und ironischpointierter Chronist seiner Zeit: Betrachtungen über altes und neues Geld und dessen noch immer aktuelle Begleiterscheinungen („Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf“). Neu zu entdecken ist auch der Satiriker und scharfzüngige Kunstbetrachter: „Da sitzt das Scheusal wieder“, hieß es, wenn man den Kritiker Fontane in den Berliner Theatern entdeckte.

An vier Vormittagen kommen der Lyriker Fontane, der Chronist und satirische Kritiker und der großstadtgestresste Schriftsteller über Lust und Last des Reisens zu Wort: „Ich glaube, dass das ganze moderne Reisewesen sehr reparaturbedürftig ist; auszuhalten ist die ganze Geschichte nur von denen, die so gesund und kreuzfidel sind, dass sie füglich auch zu Hause bleiben können.“

Die erste Matinee widmet sich Fontanes autobiographischen Schriften – insbesondere dem recht eigenwilligen Hausunterricht, den Fontane durch seine Eltern erfuhr. Mit liebevollem Humor beschreibt Fontane die „sokratische Methode“ seines Vaters, die so unorthodox wie nachhaltig war, sodass er „Alles den Anekdoten seines Vaters zu verdanken hätte“.

Weitere Termine am 14. April, 19. Mai und 16. Juni

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März 2019

  • Spielstätte und Datum:
    BLAUES FOYER

April

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