Eventdetails

Geächtet

Ayad Akhtar

Der New Yorker Wirtschaftsanwalt Amir Kapoor ist glücklich-glamourös verheiratet und im Begriff, den maximalen Karrieresprung zu machen: Partner in einer jüdischen Kanzlei zu werden. Als US-Bürger mit pakistanischen Wurzeln lebt er den amerikanischen Traum. Aber unter der scheinbar vollkommenen Oberfläche hat der Erfolg seinen Preis. Als Amir und seine Frau, die Künstlerin Emily, eine Dinner Party geben, stellt sich schon bald die Frage: Wie hältst du’s mit der Religion?

Ist der Koran etwa tatsächlich eine „lange Hate Mail an die Menschheit“? Wie islamophob sind die westlichen Gesellschaften seit dem 11. September 2001 geworden? Das rasch eskalierende Gespräch enthüllt, wie fragil das Selbstbild derer sein kann, die in eine Welt hineingeboren wurden, sich aber einer anderen verschrieben haben.

Das 2013 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Debütstück des US-Amerikaners Ayad Akhtar verhandelt auf pointierte und spannende Weise so komplexe Themen wie religiöse Identität und Alltagsrassismus, Integration und Selbsthass. Es legt die Lebenslügen und Vorurteile des liberalen Bürgertums frei und zeigt, wie schnell vermeintliche Political Correctness an ihre Grenzen stößt.

Burgtheater & voestalpine – Partnerschaft für Gegenwartsdramatik

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Juni 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

September

Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Stefan Hageneier
  • Kostüme
    Heidi Hackl
  • Licht
    Peter Bandl
  • Musik
    Rainer Jörissen
  • Dramaturgie
    Florian Hirsch

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Das Stück ist ein Publikumsmagnet, das dürfte nicht allein am gesellschaftspolitisch relevanten Thema liegen. „Geächtet“ ist auch ein gekonntes Well-made-Play: Die Dialoge sind an Yasmina Reza und Edward Albee geschult, präzise und pointiert; die Figurenkonstellation exemplarisch.

    Wiener Zeitung
  • Vor allem Fabian Krügers Darstellung des Amir besticht durch rührende, abstoßende, nervös machende, sympathische Vielschichtigkeit. Nicholas Ofczarek brilliert mit subtiler Herablassung. [...] Viel Applaus für ein kluges Stück am Nerv der Zeit.

    APA
  • Wann ist man zuletzt so betroffen aus dem Theater gegangen wie nach „Geächtet“ von Ayad Akhtar aus dem Burgtheater?

    Der neue Merker
  • Theater auf Höhe der Zeit.

    Kleine Zeitung Steiermark
  • „Disgraced", wie das Stück im amerikanischen Original etwas präziser heißt, ist ein well-made play mit beträchtlichem Verstörungspotential, das es dem Zuschauer nicht leicht macht, Position zu beziehen, und schon deshalb eine Auseinandersetzung lohnt.

    Die Furche
  • Tina Lanik inszeniert „Geächtet“ von Ayad Akhtar mit einem brillanten Ensemble: Die beste Zimmerschlacht seit Edward Albee.

    Die Presse
  • Dabei konfrontiert das Stück mit Fragen zur Stunde und ist von archaischer Wucht.

    Der Standard