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Hermann Beil liest Thomas Bernhard: "Alte Meister. Eine Komödie"

Bis heute steht das literarische Werk von Thomas Bernhard im Mittelpunkt der dramaturgischen und szenischen Arbeit von Regisseur Hermann Beil. Dieser begegnete dem österreichischen Dramatiker Thomas Bernhard erstmals 1974 in Wien am Burgtheater bei der Premiere von Claus Peymanns Die Jagdgesellschaft. Insgesamt drei Dramolette widmete ihm der große Schriftsteller unter dem Titel Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen.

Mit seinen Thomas-Bernhard-Lesungen Alte Meister. Komödie tritt Beil von Paris bis Prag, von Wien bis Berlin auf. Ein Roman, in denen Kunst und Künstler von Thomas Bernhard in Frage gestellt werden, mit den Mitteln grotesker Übertreibung, unverschämter Komik und tiefer Melancholie.

In Bernhards 1985 zuerst erschienener »Komödie« treffen sich der Privatgelehrte Atzbacher und der Musikphilosoph Reger an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Wiener Kunsthistorischen Museum. Atzbacher nimmt die außergewöhnliche Verabredung zum Anlaß, den in Betrachtung versunkenen Reger zu beobachten. Der Zweiundachtzigjährige, der seit dreißig Jahren aus Wien für die Times Musikkritiken schreibt, hat im Kunsthistorischen Museum seine Kunstbetrachtung zur Perfektion entwickelt: Sie besteht darin, jedes Kunstwerk, das für vollendet gehalten wird, so lange zu studieren, bis dessen Fehler aufgedeckt sind.

Zeitplan

Dauer:
ca. 90 Min. Keine Pause
Beginn
Ende
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Änderung der Vorstellung:

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Februar 2019

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE
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