Eventdetails

Hermann und Dorothea

Johann Wolfgang Goethe

Werkeinführung um 19.15 Uhr

Ein Kleinstadtidyll, plötzlich konfrontiert mit einem Weltereignis: ein unübersehbarer Zug von Vertriebenen, flüchtend vor den Revolutionskriegen, Hilfe und Unterkunft suchend. Die Bewohner der Kleinstadt helfen – doch meist mit Verzichtbarem und Entbehrlichem. Furcht und Sorge fressen sich in die christlichen Seelen.

Unter den Flüchtlingen trifft Hermann, der Sohn eines Wirtes, auf Dorothea. Eine schicksalhafte Begegnung, die den jungen Mann bis in sein Innerstes verwandelt. Aber seine Heiratspläne stoßen beim Vater auf erbitterten Widerstand. Die Mutter vermittelt, und Erkundigungen über die Emigrantin bringen Gewissheit über ihren makellosen Ruf und ihre besondere Tapferkeit, doch das hoffnungsvolle Glück mit Hermann bleibt ambivalent – in einer Zeit, in welcher auch „dem endlich gelandeten Schiffer der sicherste Grund des festesten Bodens zu schwanken“ scheint.

Wie Homer in seinen großen Epen, bedient sich Goethe in Hermann und Dorothea – unter den Zeitgenossen von gleicher Popularität wie sein Werther – des Hexameters, um die bildmächtige Handlung beinahe musikalisch voranzutreiben.

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

November 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Konzeption und Leitung
    Alfred Kirchner
  • Mitarbeit Bühne
    Jura Gröschl
  • Mitarbeit Kostüme
    Dagmar Bald
  • Mitarbeit Musik
    David Müllner
  • Mitarbeit Licht
    Gerald Weilharter
  • Mitarbeit Dramaturgie
    Claudia Kaufmann-Freßner

Pressestimmen

  • Maria Happel und Martin Schwab malten mit Worten Goethes Epos von „Hermann und Dorothea“: Eine Geschichte von Krieg, Flucht - und ein rares Erlebnis.

    Die Presse
  • Ein treffliches Gottesgeschenk. [...] Maria Happel [...] und Martin Schwab sorgten in der Einrichtung von Alfred Kirchner für zwei Sternstunden.

    Kurier
  • Man hat eben im Burgtheater zwei Vortragskünstler zur Hand, die das Gerücht von Deutschtümelei und Biedersinn in höhere Ironie auflösen.

    Der Standard
  • Keine Frage: Genau so muss Goethe heute.

    Kurier
  • Ein knackig durchgezogener, anregender Abend, gar keine Frage. Goethe-Nachhilfe mit einiger Überzeugungskraft.

    Nachtkritik
  • Alfred Kirchner hat für die beiden Burggrößen Maria Happel und Martin Schwab auf weiter Fläche einen Ort der Poesie geschaffen, an dem das Wort Platz hat.

    Kronen Zeitung