Eventdetails

Hexenjagd

Arthur Miller

Ein ausgelassenes, sexuell aufgeladenes Ritual junger Mädchen, eine Feier der Lebensgier wird zum Auftakt einer hysterischen Menschenjagd. Einige der Kinder werden nach einem heimlichen Treffen im Wald ohnmächtig oder krank. Da die Krankheiten von Ärzten nicht zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Hexerei. Die Mädchen merken sehr schnell, dass sie selbst der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen. Es wird Gericht abgehalten. Hauptzeugen sind die Mädchen, die bald den halben Ort als besessen ausrufen. Der Farmer John Proctor durchschaut jedoch die Lügen und warnt davor, den Anklagen der Mädchen Glauben zu schenken. Der Prozess der Hexenverurteilungen entwickelt eine rasende Eigendynamik, Denunziantentum und Rache gehen um. Längst geht es nicht mehr um Religion – die Repräsentanten des Staates verfolgen eine Strategie der Repression um jeden Preis.

Arthur Miller schildert in seinem 1953 – zur Zeit der McCarthy-Ära in den USA – uraufgeführten Stück über Ereignisse im Jahre 1692 die Abgründe einer Theokratie: religiöser Wahn, Bigotterie, Hass, Besitzansprüche und skrupelloses Gewinnstreben.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Zeitplan

Dauer:
ca. 210 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

November

  • Spielstätte und Datum:
    BURG
    € 59 - € 3,50 verfügbar

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Martin Zehetgruber
  • Kostüme
    Heide Kastler
  • Musik
    Bert Wrede
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Eva-Maria Voigtländer

Medien und mehr

Hexenjagd-Trailer

Pressestimmen

  • Martin Kušej hat zusammen mit einer starken Schauspieltruppe eine ruhige, beklemmende, hochkonzentrierte Inszenierung erarbeitet, eine Inszenierung, die Millers Stück präzise – fast möchte man sagen: viviseziert.

    Deutschlandfunk
  • Martin Kušej inszeniert Arthur Millers „Hexenjagd“ als eisige Talfahrt, [...] mit großem Ensemble und starken Momenten.

    Die Presse
  • Bestechendes Ensemble.

    Süddeutsche Zeitung
  • Martin Kušejs bemerkenswerte, genau gebaute, hoch musikalische – und ja: unbequeme – Inszenierung: [...] Eine schroffe, ungemütliche Aufführung, die zum besten gehört, was man seit Langem in Wien zu sehen bekam.

    Kurier
  • Eine rundum beeindruckend gelungene, kluge Produktion, das ist Burgtheater, wie man es sich wünscht.

    Salzburger Nachrichten