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Hiob

nach dem Roman von Joseph Roth

Hiob, von Joseph Roth zwischen 1929 und 1930 in Paris verfaßt, ist der „Roman eines einfachen Mannes”: des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, dessen Leidensweg er begleitet. Hiob ist Schtetl- und Großstadterzählung in einem, Auswanderergeschichte und Familiendrama, Märchen und Mythos. Die Themen des Romans sind allesamt typischste Joseph-Roth-Themen: Hiob erzählt von Heimatverlust und Flucht, von uferloser Einsamkeit und der vergeblichen Suche nach Aufklärung über die letzten Dinge.

Roths größter Publikumserfolg ist ein Märchen der Moderne und spiegelt die unbedingte und zum Scheitern verurteilte Sehnsucht Joseph Roths zu glauben, sei es an Gott oder die Donaumonarchie oder überhaupt irgendeine Art von Sinn, von Erlösung. Und am Ende, in der Neuen Welt, als niemand mehr damit rechnet, geschieht dann tatsächlich ein Wunder.

Das Stück „Hiob“ von Joseph Roth in der Bühnenfassung von Koen Tachelet ist auch als E-Book erschienen.

Zeitplan

Dauer:
ca. 165 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Mai 2019

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

Mai

Juni

Weitere Termine folgen…

Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne und Kostüme
    Stefan Hageneier
  • Musik
    Tom Wörndl
  • Licht
    Norbert Joachim
  • Dramaturgie
    Florian Hirsch

Medien und mehr

Hiob - Trailer

Pressestimmen

  • Neben ihm behauptet sich die fantastische Regina Fritsch als Singers enttäuschte, lebenshungrige Frau Deborah, die sich den Verhältnissen immer wieder entgegenstellt, gestalten Schauspieler wie Stefanie Dvorak und Tino Hillebrand kleinere Rollen mit Intelligenz und Gefühl.

    Kleine Zeitung
  • Peter Simonischek in einer der Rollen seines Lebens. Zweieinhalb Stunden lang betet, streitet, flucht, liebt, debattiert und leidet er praktisch ununterbrochen auf der Bühne, man muss das gesehen haben [...]. Wem dieser Abend nicht zu Herzen geht, dem ist nicht zu helfen.

    Bayerischer Rundfunk
  • Schauspielertheater auf höchstem Niveau.

    Bayerischer Rundfunk
  • Mit aufrechter Haltung, reduzierten Gesten und schneidender Stimme skizziert Regina Fritsch eine wunderbar unsentimentale Figur.

    Wiener Zeitung
  • Eindruck hinterlässt auch Tino Hillebrands Darstellung des epileptischen Sohns Menuchim. Hillebrand spielt die körperlich beeinträchtigte Figur ohne Effekthascherei.

    Wiener Zeitung
  • Peter Simonischek rührt als störrischer, ängstlicher Vater. Als Mendel Singer zeigt er einen gottesfürchtigen Mann, der mürbe und einsam wird, doch am Ende die Güte findet.

    Salzburger Nachrichten
  • Peter Simonischek beschert dem Publikum da als Mendel Singer einen eindringlichen Theatermoment, voll Wärme, Tiefe, Affekt.

    Kleine Zeitung
  • Stückl setzt ganz auf Innerlichkeit. In einer nahezu leeren, nur durch sanfte Bodenwellen und dem Schriftzug „AMERICA" definierten Bühnenlandschaft (Stefan Hageneier) läuft die Geschichte um Mendel Singer ebenso sanft ab.

    Kurier
  • Beeindruckend gestaltet sich die Bühne von Stefan Hageneier, eine mit wenigen Koffern und Hockern bestückte Art Dünenlandschaft, die sich mittels fabelhafter Lichteffekte (Norbert Joachim) wüstengelb, aschgrau oder Neue-Welt-hell zeigt. Der Schriftzug „America“ prangt riesengroß über der Szenerie.

    Tiroler Tageszeitung
  • Kein „Hiob", wie er im Buche steht, sondern eine stark reduzierte Version. Der Applaus bei der Premiere aber hielt lange an.

    Die Presse
  • Peter Simonischek verkörpert Joseph Roths Hiob. Für seine intensive Leistung gibt es viele Bravos.

    Kurier
  • Im elegant-abstrakten Bühnenbild von Stefan Hageneier tauchen die Figuren wie Schattenbilder aus einer untergegangenen Welt auf, wie dem Bilderbuch eines jüdischen Schtetls entsprungen.

    Wiener Zeitung