Eventdetails

In Ewigkeit Ameisen

Wolfram Lotz

nur noch wenige Vorstellungen

Es ist soweit, Grande Finale, Apokalypse, die Spezies Mensch ist dem Untergang geweiht. Selbst im tiefsten Dschungel werden die Auswirkungen der nuklearen Katastrophe mit ultimativem Ausgang spürbar. Doch unbeirrt verfolgt dort ein Insektenforscher in der verbleibenden Zeit sein Lebensziel: Im Rollstuhl sitzend lässt er sich von seinem Assistenten weiter bis zum bitteren Ende trotzig durch den Dschungel schieben, auf der Jagd nach Unsterblichkeit, die ihm die Entdeckung der bisher unbekannten blauen Ameise sichern soll. Ein weiterer Schauplatz: Der Erzengel Michael ist mit einem Gehilfen am Tag des Jüngsten Gerichts unterwegs, um die Bewohner eines kleinen Dorfes zu richten. Doch die Menschen scheinen verschwunden – wo sind sie?

Wo das Ende naht, macht das „unmögliche Theater“ des Wolfram Lotz weiter. Mit großer Lust an der Beschreibung der Er-Schöpfung einer untergehenden Welt, in der auch Tiere sprechen können, werden die Protagonisten bis zum großen Finale der Unsterblichkeit begleitet - Schluss mit lustig?

In Ewigkeit Ameisen ist die gemeinsame Uraufführung der beiden Hörspiele In Ewigkeit Ameisen und Das Ende von Iflingen aus dem Jahr 2009, die Wolfram Lotz für Jan Bosse 2019 zur Uraufführung am Theater freigegeben hat.

Zeitplan

Dauer:
ca. 90 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

März 2019

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE

Mai

Juni

Weitere Termine folgen…

Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Stéphane Laimé
  • Kostüme
    Kathrin Plath
  • Musik
    Arno Kraehahn
  • Licht
    Michael Hofer
  • Dramaturgie
    Gabriella Bußacker

Medien und mehr

In Ewigkeit Ameisen - Trailer

Pressestimmen

  • In ständig wechselnden Rollen brilliert das fünfköpfige Ensemble an diesem witzig-bösen und tragischen Abend.

    Falter
  • Regisseur Jan Bosse hat die Lotzschen Hörspielvorlagen zu einem sagenhaft witzigen Theaterabend verarbeitet.

    Deutschlandfunk
  • Das Kuriosum einer Weltuntergangskomödie ist gelungen, mit einem Text, der reich ist an Motiven. Man kann auch einfach das spielfreudige, witzbetankte Ensemble Lorenz, von Poelnitz, Brömmelmeier, Knaack und Schwarz genießen.

    Wiener Zeitung
  • Vor allem aber ist „In Ewigkeit Ameisen" ein Stück absurdes Theater - im endzeitlichen Bühnenbild mit schwarzen Schaumstoffplatten von Stephane Laime, das zu sagen scheint: Vergesst das All, nur der Tod ist euch sicher.

    Die Presse
  • Die großartige Bühne, die Stéphane Laimé aus TonstudioSchaumstoff gebaut hat, ist ein Kunststück für sich.

    Kronen Zeitung
  • Jan Bosse hat zwei Hörspiele des Autors Wolfram Lotz zu einem kunstvollen Theaterabend montiert, an dem die Hybris des Menschen erstaunlich heiter verhandelt wird. Aenne Schwarz bietet die originellsten Tierdarstellungen der Saison.

    Die Bühne
  • Allein der Blick Brömmelmeiers als resigniert-angefressener Erzengel im Schlussbild zur wimmernden Posaune von Ludwig ist schon eine Sternsekunde.

    Wiener Zeitung
  • Jan Bosse und sein Ensemble erzählen diese Geschichten enorm liebevoll und mit viel Komik. Wenn der echte Weltuntergang auch so lustig ist, brauchen wir keine Angst vor ihm zu haben.

    Kurier
  • Vor allem die Frauen brillieren: Aenne Schwarz entzückt als grantiger Igel und als Mauersegler. [...] So fantastisch wie sarkastisch: Christiane von Poelnitz als Erzengel und als Forscher; hinreißend: Katharina Lorenz als Assistent.

    Die Presse
  • Wenn Aenne Schwarz als Mauersegler von der Sehnsucht spricht, durchs All zu schweben, dann blitzen Augenblicke von Lotz' poetischer Idee durch.

    Salzburger Nachrichten
  • Am Ende verlässt man das Theater mit der Erkenntnis: Apokalypse kann auch Spaß machen.

    Deutschlandfunk
  • Maßgeblich mitverantwortlich für den Erfolg des Abends: die fünf phantastischen Schauspieler. Sie schlüpfen in die verschiedensten Rollen, jeder spielt jeden – und alle sind mit Leidenschaft und herzhafter Spiellaune dabei.

    Deutschlandfunk
  • Erstaunlich: Diesem heiteren Theaterabend gelingt spielend eine todernste Auseinandersetzung mit der Hybris des Menschen.

    APA
  • Die Rollenwechsel passieren manchmal poetisch, manchmal komödiantisch, manchmal heimtückisch, aber immer in einer seltsamen Logik, die man diesem absurd-unterhaltsamen Abend abkauft.

    Wiener Zeitung
  • Lachend in den Weltuntergang: Großer Erfolg für Wolfram Lotz' „In Ewigkeit Ameisen". [...] Großer, verdienter Jubel nach einem faszinierenden Theaterabend.

    Kurier
  • „In Ewigkeit Ameisen“ erwies sich bei der Uraufführung als fröhliche Apokalypse, als witziges Requiem. Dystopie mit Pointe.

    APA