Eventdetails

jedermann (stirbt)

Ferdinand Schmalz

im Anschluss Publikumsgespräch mit der Direktion

Im Auftrag des Burgtheaters hat der vielfach preisgekrönte österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz das Spiel vom Sterben des reichen Mannes für das 21. Jahrhundert über-, fort- und neugeschrieben.
Er nimmt dem Text seinen fast schon liturgischen Charakter, spitzt die Dramaturgie des Originals zu, schärft die Konflikte, schraubt lustvoll an Sprache und Versmaß, bricht altertümelnde Klischees auf und erneuert die Ikonografie. So sind die Figuren nicht länger entrückter Teil einer christlichen Devotionalienschau, sondern gehen uns ganz direkt an. Der neue Jedermann ist kein „prächtiger Schwelger“, wie ihn der Teufel bei Hofmannsthal einmal nennt, vielmehr ein knallharter Geschäftsmann, den es nicht anficht, dass draußen vor seinem fest umzäunten Garten das Chaos tobt, das Kriegsrecht ausgerufen und mit Toten zu rechnen ist. Auch er wird den Weg allen Fleisches gehen, allerdings mit wenig Hoffnung auf das Himmelreich: „erlöst oder nicht, ist wirklich unerheblich“, Hauptsache, ein Sündenbock für unser schlechtes Gewissen ist gefunden …

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

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März

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Olaf Altmann
  • Kostüme
    Esther Geremus
  • Komposition & Musikalische Leitung
    Sven Kaiser
  • Choreographie & Körperarbeit
    Sabina Perry
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Hans Mrak