Eventdetails

»Kunst«

Yasmina Reza

„Drei souveräne Meisterschauspieler bieten Lachtheater auf höchstem Niveau und lassen dabei erkennen, dass jede der Figuren in all den komödiantisch überspitzten Situationen ihre ganz persönliche Tragödie durchlebt – urkomisch und todtraurig zugleich. Schade nur, dass dieser Theaterabend nach bloß eineinhalb Stunden schon zu Ende ist.“ Wiener Zeitung

Drei Männer, ein Bild, weiß mit weißen Streifen, Kaufpreis 40.000 Euro – und der Streit beginnt. Die Rituale einer jahrzehntelangen Männerfreundschaft stürzen ein, Weltbilder geraten ins Wanken, ungekannte Risse im eigenen Leben kommen zum Vorschein. Eine Katastrophe, »furchtbar« komisch.

Yasmina Reza erhielt für die 1994 in Paris uraufgeführte Komödie »Kunst« den renommierten französischen Theaterpreis Prix Molière. Das Stück kennzeichnet den Beginn ihrer Karriere als Dramatikerin.

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

März 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG
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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Ausstattung
    Tobias Hoheisel
  • Musik
    Johannes Schmölling

Pressestimmen

  • In dieser einzigartigen komödiantischen Sternstunde gelingt es den Schauspielern, nonchalant vorzuleben, dass selbst zünftige Männerfreundschaften nichts anderes sind als fragile Pflänzchen, die mangels Pflege leicht verkümmern. Das das Trio, wohl verführt vom enthusiastischen Publikumsreaktionen, gelegentlich über die Stränge schlägt, tut nichts zur Sach...

    Kleine Zeitung

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  • Und es begeistert! Denn Gerd Wameling als Bildkäufer und Dermatologe Serge badet in schein-intellektueller Sicherheit beim rhetorischen Kampf. Sein Kontrahent mit Hang zur Homöopathie ist Udo Samuel. Als Marc zeigt er Kunstgeschmack jenseits "seiner Zeit": Ein kleiner Mann, dem Besserwisserei das Leben vermiest. Peter Simonischek ist der dritte im Bunde: ...

    Neue Kronenzeitung

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  • Nach und nach werden die Biographien der drei und ihre disparaten Beziehungen zueinander wie zu den Frauen enthüllt – alles wird zur Munition. Sage niemals, das sei typisch männlich. Typisch männlich ist allenfalls die Wahl der Waffen, der Worte. Das Akademietheater-Publikum applaudierte begeistert dem strengen, gleichwohl unterhaltsamen Exerzitium.

    Die Presse
  • Alleine diese Besetzung garantiert (Lach-) Erfolg und löst diesen auch ein. [...] Ein witziges Karussell, das sich zum Ende hin immer schneller dreht, gespickt mit vertraulichen Rampenbekenntnissen, turbulenten Szenen und bösen, in komödiantische Leichtigkeit verpackten Zynismen. Solider Boulevard, im besten Sinn.

    Kurier