Eventdetails

Land in Sicht

Joachim Meyerhoff

Ein Projekt für Wien von Joachim Meyerhoff

Ignaz Kirchner hat über mehr als vierzig Jahre lang Material gesammelt und in Notizhefte eingeklebt. Dort finden sich hunderte von Fotos aus Zeitschriften und Zeitungen, Bilder von Politiker*innen, Sportler*innen, Kriegsopfern und Schauspieler*innen sind wild durcheinandergemischt. Alles hat Platz in diesen Klebebüchern, steht direkt nebeneinander. Vieles ist abenteuerlich und erschütternd, aber auch unterhaltsam und skurril. Oft sind die einzelnen Fotos samt einer kurzen Bildunterschrift herausgetrennt worden. Ein Foto von Erich Honecker mit seiner Frau klebt direkt neben dem Bild einer Massentierhaltung mit der Unterschrift: Fließband-Schlachtung der Edelpute – tausend Stück pro Stunde für die Mikrowelle. Was nach Willkür aussieht, wird durch den Blick Ignaz Kirchners als Sammler und Staunender zusammengehalten.

Es ist dieses riesige Bildarchiv, das als Grundlage des Abends Land in Sicht dient. Ignaz Kirchner konnte sich selbst sehr gut vorstellen, aus seinem Material einen Theaterabend zu machen. Des Weiteren wird der Abend von Stückideen, an denen Ignaz Kirchner mit seinem Kollegen Joachim Meyerhoff herumgesponnen hat, berichten. Kurz gesagt: Ein Abend für Ignaz.


Gemeinsam die Vorstellung sehen? Beim BurgCercle besucht man die Veranstaltung gemeinsam mit der Offenen Burg

Zeitplan

Dauer:
ca. 180 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

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Mai

Juni

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE
    Ausverkauft Zur Warteliste

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Jenny Schleif
  • Kostüme
    Dagmar Bald
  • Musik
    Philipp Quehenberger
  • Licht
    Michael Hofer
  • Dramaturgie
    Hans Mrak

Pressestimmen

  • Hier passt einfach alles. Das Bühnenbild von Jenny Schleif, das einer Werkstatt ähnelt. Die bunten Kostüme von Dagmar Bald: Gut versteckt das Rot und das Schwarz, das Kirchner liebte. Die vehemente Musik von Keyboarder Philipp Quehenberger sowie die Soli der Pianistin Johanna Marihart.

    Die Presse
  • Requiem für den verrückten Ignaz: Mit „Land in Sicht" lotet Joachim Meyerhoff aus, was Theater vermag.

    Kurier
  • Ebenso klug wie humorvoll reflektiert Meyerhoff den Beruf des Schauspielers wie die Institution Theater, drechselt Geschichten zu ergreifend witzigen Fantasie-Skulpturen.

    Tiroler Tageszeitung
  • Berückende Totenklage: Joachim Meyerhoff feiert Ignaz Kirchner mit einem fulminanten Theaterabend.

    Tiroler Tageszeitung
  • Wer das Theater liebt, der hängt dem Erzähler an den Lippen, bei all den traurig-frohen Anekdoten über sich, Ignaz und den Rest der Truppe. Weiter! Weiter!

    Die Presse
  • Mehr noch als eine Hommage scheint dieser Abend eine Beschwörung des Geistes von Ignaz Kirchner, und damit des Geistes eines Theaters, ein utopischer Ort, wo das vermeintlich Abseitige, Verrückte ins Zentrum rückt.

    Deutschlandfunk
  • Dieser Abend schafft vor allem eines: Mit viel Humor und Respekt einen Mann, der das Theater liebte, einen großen Schauspieler als Menschen zu würdigen.

    Wiener Zeitung
  • Hier blüht und rast das pure Theater.

    Die Zeit
  • Drei Stunden Monolog auf der Bühne sind eine Zumutung. Für gewöhnlich. In außergewöhnlichen Fällen aber können sie zu einem Fest der Sinne und des Geistes werden. Das erlebte, wer Joachim Meyerhoff beim scheinbar allmählichen Verfertigen der Gedanken zusah: Ein fantastischer Künstler erinnert an den großen Burgschauspieler Ignaz Kirchner.

    Die Presse
  • Mit seinem großen Talent zum Geschichtenerzählen zeichnet Meyerhoff vor allem ein facettenreiches Bild eines im positiven Sinn Zornigen, eines Schauspielers, der wirklich wissen wollte, „wie Menschen sind“.

    Kleine Zeitung
  • Im Hintergrund werken zwei Bühnenarbeiter: Fabian Krüger und Mirco Kreibich brillieren mit Slapstick à la Stan Laurel und Oliver Hardy.

    Kurier