Eventdetails

Onkel Wanja

Anton Tschechow

Vor 25 Jahren verzichtete Iwan Petrowitsch Wojnizkij zugunsten seiner Schwester Vera auf den ihm zustehenden Teil am elterlichen Erbe. Um das Gut der Schwester von den Hypotheken zu befreien, verwaltet er es 25 Jahre lang, irgendwo draußen in der russischen Provinz. In der Zwischenzeit starb die geliebte Schwester, und das Erbe fiel an ihre Tochter. Der tatsächliche Nutznießer von Wojnizkijs Arbeit aber ist ihr Vater, Professor Serebrjakow. Ein seinerzeit sehr gut aussehender Gelehrter. Seit er aber nach dem Tode seiner ersten Frau eine andere, dreißig Jahre jüngere geheiratet hat, die auch Onkel Wojnizkij ausnehmend gefällt, sind diesem die Augen aufgegangen: Der Professor ist ein Hochstapler und ein Betrüger. Auch Wojnizkijs bester Freund ist ein enttäuschter Idealist: Der Arzt Astrow kam einst in die Provinz, um hier das Leben der Menschen zu verbessern und die Wälder zu beschützen – auch nicht einfach. Aber wenigstens hat er Erfolg bei Frauen.

Wie so oft bei Tschechow dreht sich auch in seinem Meisterwerk „Onkel Wanja“ alles um die Liebe, die Vergeblichkeit – und um das Geld.

* Peter Simonischek spielt seit Jänner 2014 die Rolle des Alexander Wladimirowitsch Serebrjakow.

Zeitplan

Dauer:
ca. 165 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

November 2012

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE
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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Stéphane Laimé
  • Kostüme
    Tina Kloempken
  • Licht
    Peter Bandl
  • Dramaturgie
    Andreas Erdmann, Ursula Voss

Medien und mehr

Onkel Wanja-Trailer

Pressestimmen

  • Matthias Hartmann entdeckt in Anton Tschechow den Boulevardkomödienschreiber: Seine „Onkel Wanja“-Inszenierung im Wiener Akademietheater ist ein famoser Erfolg.

    Der Standard
  • [Eine] aberwitzige, zum Lachen schreckliche, tief traurige Hochtempo-Komödie, die Hartmann in Tschechows Text freilegte.

    Kurier
  • Hier wird großes, lautes Theater gezeigt, und zugleich gelingt es, die Verhältnisse feinsinnig sichtbar zu machen. Alle Akteure tänzeln virtuos auf dem Grat zwischen Tragik und Komik.

    Salzburger Nachrichten