Eventdetails

Party Time

Harold Pinter

Eine entvölkerte Stadt irgendwo in Mitteleuropa. In den Straßen patrouillieren Soldaten, der Verkehr ist zusammengebrochen. Nachrichtensperre. In einem exklusiven Club für die gehobene Gesellschaft ist unterdessen „Party time“. Die Mitglieder dieser „happy few“ scheinen unbeeindruckt von den Vorgängen in ihrer Umgebung, sie plaudern, prahlen und protzen mit Affären, Eroberungen, Geschäften.

Die Beziehungen zwischen Männern und Frauen sind von Kälte und Berechnung geprägt – Sex ist Macht- und Unterdrückungsspiel. Die wenigen Versuche, einander aufrichtig zu begegnen, scheitern an Angst und gegenseitigem Misstrauen.

Harold Pinter beschreibt in seinem 1991 entstandenen Stück eine herrschende Elite, die sich ihrer verkommenen Moral rühmt. Geheimhaltung und Repression sind die politischen Werkzeuge dieser Clique. Wer nicht konform geht, begibt sich in Lebensgefahr. Doch in den Straßen droht der Aufstand – wer ist das Volk?

Zeitplan

Dauer:
ca. 75 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Februar 2018

  • Spielstätte und Datum:
    KASINO
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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Sabine Kohlstedt
  • Kostüme
    Janina Brinkmann
  • Licht
    Norbert Gottwald
  • Dramaturgie
    Eva-Maria Voigtländer

Pressestimmen

  • Regisseur Miloš Lolić inszeniert Harold Pinters Stück im Burgtheater-Kasino als eine famose Klimax von der Dekadenz in den Niedergang.

    Der Standard Online
  • Das hervorragend besetzte Ensemble führt das Setting hart an die Groteske, macht es aber nie unglaubwürdig.

    Der Standard
  • Lolić verbindet in seiner Inszenierung Poesie und starke Effekte mit interpretatorischer Schärfe.

    Der Standard Online
  • Eine Ensembleleistung.

    Kronen Zeitung
  • Vor einem Vierteljahrhundert wurde Pinters „Party Time“ in London uraufgeführt. Der Text aber wirkt wie eine Momentaufnahme aus der Gegenwart. Eine kleine Gruppe von Privilegierten hat sich in einer Wohnung zurückgezogen und macht Party. Man trinkt, man feiert sich und den eigenen Wohlstand und verdrängt, dass draußen der Ausnahmezustand herrscht.

    News
  • Miloš Lolić inszeniert die österreichische Erstaufführung des Einakters als groteske Flucht vor einer bitteren Realität.

    APA