Eventdetails

Pension Schöller

Carl Laufs, Wilhelm Jacoby

„Ich habe schon seit langem einen sehnlichen Wunsch. Da habe ich nämlich vor einiger Zeit einen außerordentlich fesselnden Artikel über Heilanstalten für Geisteskranke gelesen, und da ist natürlich sofort in mir der Gedanke rege geworden, einmal eine solche Anstalt zu besuchen.“ – Dieser Wunsch des Rentiers Klapproth, der sein beschauliches Landgut in der Provinz verlassen hat, um in der Großstadt das Abenteuer zu suchen und damit zu Hause am Stammtisch zu prahlen, löst eine Kette von aberwitzigen Ver(w)irrungen aus: Denn sein Neffe setzt ihm – als Gegengeschäft für eine großzügige Geldspritze – kurzerhand eine respektable Familienpension als Irrenhaus und deren ein wenig exzentrische Gäste als dessen Insassen vor.

Ein Mann verbringt einen Abend unter „normalen“ Menschen, wähnt sich aber aufgrund falscher, von ihm selbst provozierter Ankündigungen in einer psychiatrischen Anstalt: Pension Schöller variiert mit dem „Bürger in Nöten“, ein Lieblingsthema des Genres Schwank, das in den letzten Jahrzehnten des 19. und den ersten des 20. Jahrhunderts blühte, und dessen populärste Vertreter neben Arnold und Bach und den Brüdern Schönthan das Duo Laufs/Jacoby waren. Pension Schöller ist ihr bekanntestes Stück, es wurde am 7. Oktober 1890 am Berliner Wallner-Theater uraufgeführt, vielfach bearbeitet und mehrfach erfolgreich verfilmt – ein echter Schwank-Klassiker, zum ersten Mal am Burgtheater.

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Zeitplan

Dauer:
ca. 210 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Juni 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG
Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Harald B. Thor
  • Kostüme
    Andrea Schraad
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Hans Mrak
  • Choreographie
    Daniela Mühlbauer

Medien und mehr

Pension Schöller-Trailer

Pressestimmen

  • „Pension Schöller“ als absurder Trip–und als glänzendes Schauspielertheater

    Kurier
  • Zum Brüllen und zum Weinen, lust- und peinvoll: Andreas Kriegenburg bläst den braven Schwank „Pension Schöller" von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby zur Breitwandsatire auf.

    Die Presse
  • Insgesamt aber ist das eine stimmige Aufführung, die immer dann am stärksten ist, wenn sie die Bühne selbst als Narrenhaus erscheinen lässt.

    Süddeutsche Zeitung
  • Ein Abend voll Turbulenzen, Überraschungs- und Blödelkunststücken, Akrobatik, Witz, in dem ein großartiges Ensemble ungebremst brillieren kann. [...] Kriegenburg gelingt hier eine überraschend leichtgängige Übung, herrlich schnoddrig gehobener Blödsinn, der aber so unrealistisch auch wieder nicht an einem vorbeilacht.

    Kronenzeitung