Eventdetails

Willkommen bei den Hartmanns

Simon Verhoeven, Angelika Hager

Familienstück für Menschen von 12–99 Jahren

nach dem gleichnamigen Film von Simon Verhoeven | für das Burgtheater bearbeitet von Angelika Hager | Fassung von Hans Mrak und Peter Wittenberg

Angelika und Richard sind ein Ehepaar in besten Verhältnissen – und im Pensionsalter. Angelika, der ehemaligen Deutschlehrerin, fehlt eine sinnvolle Aufgabe: Beide Kinder sind aus dem Hause, Haustiere zu bemuttern ist nicht ihr Lebensziel. Ihr Mann Richard ist Chirurg für Gelenkoperationen und unfähig, der Realität des Älterwerdens würdevoll zu begegnen. Er weigert sich, in den Ruhestand zu treten – und lässt sich regelmäßig seine Falten unterspritzen. Angelika, die sich alleingelassen fühlt, sehnt sich nach einem „Projekt“ und beschließt, in ihrem Haus einen Flüchtling aufzunehmen.

So kommt der junge Nigerianer Diallo ins Haus Hartmann und es beginnt ein Verwirrspiel, eine verrückte Refugee-Welcome- Geschichte, die von bösartigen Nachbarn, Nazi-Aufmärschen vor der Haustür, Asylprozessen, Polizeiüberwachung, einem Zebra im Wohnzimmer, IS-Albträumen und Terrorabwehr erzählt. Aber auch von gegenseitigem Verstehen(-Wollen), politischem und gesellschaftlichem Engagement, Mut und Zivilcourage.

Simon Verhoevens Film Willkommen bei den Hartmanns, eine Komödie, die bei Kritik und Zuschauer*innen große Erfolge feierte, wurde von Angelika Hager, Journalistin (Polly Adler) und Autorin, für das Burgtheater bearbeitet. 

Die Offene Burg bietet zu dieser Inszenierung kostenlose StückWorkshops für Schulen an.


Wir danken der Gesellschaft der Freunde des Burgtheaters für ihre Unterstützung

Zeitplan

Dauer:
ca. 150 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Dezember 2017

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE

Dezember

Jänner

Februar

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vor BURG Freude

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Florian Parbs
  • Mitarbeit Bühne
    Christian Blechschmidt
  • Kostüme
    Heide Kastler
  • Video
    Sophie Lux
  • Musik
    Jacob Suske
  • Choreographie
    Daniela Mühlbauer
  • Licht
    Herbert Markl
  • Dramaturgie
    Hans Mrak, Eva-Maria Voigtländer

Medien und mehr

Teaser "Willkommen bei den Hartmanns"

Pressestimmen

  • Großartig sind [...] die Schauspieler: Markus Hering als von Alters-Angst gepeinigter Arzt, Alexandra Henkel als seine trinkende, gelangweilte Frau, Alina Fritsch als Tochter auf Selbstsuche, Simon Jensen als karrieregeiler Sohn, Valentin Postlmayer als wohlstandsverwahrloster Enkel, Sven Dolinski als türkischer Jungarzt, Dietmar König als schnöseliger Sc...

    Kurier

    Mehr erfahren

  • Kinoschlager zu Theatererfolgen zu machen ist schwer. Mit der Uraufführung einer Flüchtlingskomödie des Filmregisseurs Simon Verhoeven im Wiener Akademietheater gelingt das Experiment auf wundervoll schreckliche Weise […] ein Highlight der diesjährigen Theatersaison.

    Handelsblatt
  • Die Wiener Journalistin und Erfolgsautorin Angelika Hager hat die Story mit Esprit austrifiziert, Regisseur Peter Wittenberg und Dramaturg Hans Mrak haben das Stück auch noch bearbeitet. Herausgekommen ist eine fast dreistündige Version – weit länger als das Original. Sie wirkt paradoxerweise zugespitzt.

    Die Presse
  • Ein wunderbares Stück Theater, bei dem alles zum Einsatz kommt, was die Bühne zu bieten hat: Furiose Schauspieler, Filmzuspielungen, Spiel aus dem Publikum, ein riesiges aufblasbares Sofa, ein brennendes Häuschen, Tanz, Musik und Turnübungen.

    Kurier
  • „Willkommen bei den Hartmanns“ hat das Premierenpublikum […] überzeugt. Lang anhaltender Jubel beendete die Uraufführung, die Willkommenskultur und Alltagsrassismus mit Witz und Feingefühl auslotete. Zum Gelingen trägt vor allem das disziplinierte Ensemble bei.

    APA
  • Das Wiener Akademietheater präsentiert die Bühnenversion der bissigen Gesellschaftssatire „Willkommen bei den Hartmanns“. Ein Wagnis mit beeindruckendem Ergebnis.

    Kleine Zeitung
  • Die Bühne mit ihren zahlreichen Videoinstallationen und dem surrealen Mobiliar [...] setzt auf eigene, starke Bilder und zertrümmert somit die Erinnerungen an die Kinoversion. Hinzu kommt noch eine temporeiche Musik und Choreographie, die unterschiedlichste Milieus auf der Bühne fantasievoll lebendig werden lässt.

    Handelsblatt