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Zwischenfälle

Szenen von Courteline, Cami, Charms

Über dreißig Kurzszenen und Improvisationen zu Prosaminiaturen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami ergeben ein Panorama der unterschiedlichsten ZWISCHENFÄLLE, in denen zehn Darsteller in beinahe neunzig Rollen aufeinandertreffen.

Warum sucht ein soignierter Herr jemanden, dem er gegen ein Honorar in den Hintern treten darf? – Was hat es zu bedeuten, dass zwei Menschen gleichzeitig von einem Dach fallen? – Ist es nicht eigentlich eine Zumutung, dass man jeden morgen pünktlich im Büro zu erscheinen hat? – Wie hilft eine Mutter ihrer Tochter durch die Hochzeitsnacht? – Lässt sich der persönliche Glaube auf einer Waage messen? – Wird es dem Grünkäppchen ergehen wie dem Rotkäppchen, wenn es seiner Großmutter Kuchen und Wein bringt? – Wie kann ein Dreikäsehoch seine Mutter vor ihrem prügelnden Ehemann schützen? – Ist es wirklich erstaunlich, wenn eine Dame einer anderen ins Bein beißt? – Besteht die Gefahr, dass die britische Insel in den Ozean hinaustreibt?

„Mich interessiert nur der ‚Quatsch’: nur das, was keinerlei praktischen Sinn hat; mich interessiert das Leben nur in seiner unsinnigen Erscheinung“, bekannte der russische Avantgardist Daniil Charms (1905-1942). Und ähnlich absurd mag den französischen Farcenautoren Georges Courteline (1858-1929) und Pierre Henri Cami (1884-1958) die Welt erschienen sein.

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Mit der Szenenrevue „Zwischenfälle“ überwindet Regisseurin Andrea Breth dank eines stupenden Ensembles die Gesetze der Theaterschwerkraft: eine atemberaubende Produktion im Akademietheater.

    Der Standard
  • Dieser Abend ist ein Fest genialer Schauspieler.

    SZ
  • Andrea Breth gelang eine Hymne an den Zauber, an die Unvergänglichkeit des Theaters: eine Reise um die Welt in 180 Minuten.

    Die Welt
  • Zehn Schauspieler in neunzig Rollen. Das Theater tritt über seine Grenzen – und entdeckt im wahnwitzig Vielen das große Eine: die Lust an traumhafter Weltdurchdringung.

    FAZ
  • Diese dreiundfünfzig Kleinigkeiten der Andrea Breth sind größer, wirklicher und wahrer als alles, was sonst theatralisch so groß damit tut, der Wirklichkeit nahe zu kommen.

    FAZ
  • Andrea Breth, Regie-Königin des monumentalen Tiefgang-Theaters, überrascht mit einer tollen Revue aus Farce und Dada.

    Kleine Zeitung
  • «Zwischenfälle», der ingeniöse Theaterabend, den die Regisseurin Andrea Breth ausgedacht hat und den ihr überragendes Ensemble [...] als Feuerwerk aus Petitessen, Pikanterien, Patzern über der Bühne des Akademietheaters steigen lässt.

    NZZ