Grenzgänger|Grenzdenker

Grenzgänger / Grenzdenker

Die Vermessung Europas (notwendiger denn je)

Die Diskussionsreihe des Burgtheaters Grenzgänger/Grenzdenker, moderiert von Martin Pollack, geht nun schon ins vierte Jahr: zweifellos ein Erfolg. Und ein Zeichen dafür, dass Diskussionen dieser Art heute notwendiger sind denn je, weil die Verunsicherungen und Ängste, die unseren Kontinent erfasst haben, nicht geringer geworden sind. Im Gegenteil. Krieg und Gewalt bedrohen Europa. Die liberale Demokratie wird in Frage gestellt, und zwar von Europäer*innen, die diese Ordnung für obsolet erklären. Die Meinungsfreiheit wird in manchen Ländern angegriffen, wie der Mord an einem Journalisten in der Slowakei zeigt. Als treibende Kraft für den illiberalen und nationalistischen Backlash, für den politischen Rechtsruck, den wir heute in Europa erleben, wird die Migrationswelle genützt, die ins reiche Europa strömt. Der schwelende Konflikt mit Putins Russland verstärkt alle diese Tendenzen noch mehr. Die Diskussionsreihe Grenzgänger/Grenzdenker soll helfen, uns in diesen schwierigen wie turbulenten Zeiten zu orientieren.

Moderation: Martin Pollack

Mitarbeit: Rita Czapka 

© Katarzyna Dzidt/Paul Zsolnay Verlag Wien

In Kooperation mit

Bisherige Gäste der Reihe Grenzgänger/Grenzdenker:

Schwankend wie Rimbauds trunkenes Schiff
Martin Pollack im Gespräch mit Barbi Marković und Mircea Cărtărescu
am 16. November 2017

Rückkehr nach Europa und zurück
Martin Pollack im Gespräch mit Adam Michnik
am 29. März 2017

Die neuen Patrioten
Martin Pollack im Gespräch mit Kateryna Mishchenko und Olga Tokarczuk
am 9. November 2016

Noch ist Polen nicht verloren
Martin Pollack im Gespräch mit Joanna Bator und Basil Kerski
am 15. März 2016

Die Krise in der Ukraine: Auswirkungen und Ausblicke
Martin Pollack im Gespräch mit Yevgenia Belorusets und Yaroslav Hrytsak 
am 8. Oktober 2015

Wer hat Angst vor Viktor Orbán? 
Martin Pollack im Gespräch mit Zsófia Bán und György Dalos
am 4. März 2015

Putins neues Russland
Martin Pollack im Gespräch mit Swetlana Alexijewitsch und Mischa Gabowitsch
am 20. November 2014