"Es ist genug"

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Was "Girls & Boys" mit #metoo zu tun hat.

Szenenfoto Girls & Boys, Alexandra Henkel

„Ich habe meinen Mann in der Passagierschlange eines Easyjet-Flugs kennengelernt, und ich muss sagen: Der Kerl war mir auf Anhieb unsympathisch…“

Eine Frau erzählt von sich, ihrem Mann, ihrer Familie und ihrem Beruf: Komödiantisch, verspielt, irritierend, sehr persönlich.  Dieser frappierende Monolog von Dennis Kelly schafft es, die komödiantische Leichtigkeit einer Stand-Up-Comedy in die Dimension einer griechischen Tragödie zu führen. Die taffe, offenherzig erzählende Frau „entpuppt sich…als nachgeborene Komplementärschwester zur antiken Medea“.

Der britische Erfolgsautor Dennis Kelly erzählte über sein Stück:

"Frühe Entwürfe waren viel didaktischer, und es gab viele Statistiken über sexuelle Übergriffe, das ist etwa jede fünfte Frau. Wenn das den Männern passieren würde, wäre es etwas, das wir klären würden, aber das tun wir nicht. Jahrelang haben wir gesagt: "Oh, so ist die Welt eben, und Männer verhalten sich schlecht. Wir reden oft nicht einmal darüber. Es war nur ein Teil der Tapete. Vielleicht als Folge von Weinstein und #MeToo schauen wir uns endlich die Tapete an und sagen: 'Das ist genug.'"

„GIRLS & BOYS“ hatte in der vergangenen Spielzeit im Vestibül seine erfolgreiche österreichische Erstaufführung und ist nun wieder im Spielplan.

Szenenfoto Girls & Boys: Alexandra Henkel
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Szenenfoto Girls & Boys: Alexandra Henkel

GIRLS & BOYS

im Vestibül, 29. Oktober, 15. November

Szenische Einrichtung: Dietmar König

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