Alles, was der Fall ist

Dead Centre nach Ludwig Wittgenstein

"Wofür ist Philosophie gut? Hilft sie, die Welt zu verändern oder wenigstens, sie zu verstehen? Wann immer etwas Wichtiges geschieht, suchen wir nach Möglichkeiten, darüber zu reden.

 

Akademietheater

Saison 2020/21

Alles, was der Fall ist

Dead Centre nach Ludwig Wittgenstein

Regie Ben Kidd & Bush Moukarzel

Bühne & Kostüme Nina Wetzel 

Videodesign Sophie Lux

Sounddesign und Musik Kevin Gleeson

Licht Marcus Loran

Dramaturgie Andreas Karlaganis

 

Mit
Philipp Hauß
Alexandra Henkel
Andrea Wenzl
Tim Werths
Johannes Zirner

Live-Kamera Mariano Margarit

In seinem philosophischen Hauptwerk TRACTATUS LOGICO-PHILOSOPHICUS argumentiert Ludwig Wittgenstein jedoch, dass uns, wenn es um das Wichtigste geht, die "Probleme des Lebens", die Worte fehlen: „Es ist klar, dass sich die Ethik nicht aussprechen lässt.“ Für das, was um uns herum passiert, gebe es keine Sprache; besser wäre es also, zu schweigen. Die Abhandlung fordert uns auf, die Philosophie hinter uns zu lassen und einzusehen, dass die Probleme des Lebens zwar nicht ausgedrückt, aber gezeigt werden können. Man kann sie sozusagen auf einer Bühne sehen. Aber wozu dient dieses Theater? Hilft es uns, die Welt zu verändern? Oder wenigstens, sie zu verstehen?" (Dead Centre)

Das britisch-irische Regie- und Autorenduo Dead Centre stellte sich dem Wiener Publikum mit seiner Adaption von Sigmund Freuds TRAUMDEUTUNG vor. Nun nähert das Duo sich dem bedeutendsten Wiener Philosophen und macht die Theaterbühne zum Schauplatz von Wittgensteins gescheitertem Traum, einer Welt, die mit Sätzen beschreibbar ist.

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