Burgtheater

Die Hermannsschlacht

Heinrich von Kleist &
Musik Bert Wrede , ,
Licht Friedrich Rom , ,
Dramaturgie Andreas Karlaganis , ,
Regie Martin Kušej , ,
Bühne Martin Zehetgruber , ,
Kostüme Alan Hranitelj , ,
Mitarbeit Bühnenbild Stefanie Wagner , ,
Astolf, dessen Söhne, Hauptleute Lukas Haas , ,
Aristan, Fürst der Ubier Wolfram Rupperti , ,
Quintilius Varus , römischer Feldherr Falk Rockstroh , ,
Zweiter Cherusker Lukas Haas , ,
Childerich, ein Zwingerwärter Marcel Heuperman , ,
Egbert, ein andrer cheruskischer Anführer Dietmar König , ,
Ventidius, Legat von Rom Bardo Böhlefeld , ,
Teuthold, ein Waffenschmied Wolfram Rupperti , ,
Eine Alraune Markus Scheumann , ,
Gertrud, Frau der Thusnelda Sabine Haupt , ,
Scäpio, sein Geheimschreiber Stefan Wieland , ,
Ein römischer Hauptmann Daniel Jesch , ,
Marbod, Fürst der Sueven Rainer Galke , ,
Siegrest Arthur Klemt , ,
Ein Römer Robert Reinagl , ,
Attarin, sein Rat Marcel Heuperman , ,
Septimius Till Firit , , Septimius Mehmet Ateşçi , ,
Ottokar, cheruskische Hauptleute Stefan Wieland , ,
Thuiskomar, Fürst der Sicambrier Mehmet Ateşçi , , Thuiskomar, Fürst der Sicambrier Till Firit , ,
Komar, ein suevischer Hauptmann Robert Reinagl , ,
Ein Greis Stefan Wieland , ,
Wolf, Fürst der Katten Daniel Jesch , ,
Eine Frau Sabine Haupt , ,
Hermann Markus Scheumann , ,
Dagobert, Fürst der Marsen Robert Reinagl , ,
Ein Mann Daniel Jesch , ,
Thusnelda, seine Gemahlin Bibiana Beglau , ,
Selgar, Fürst der Brukterer Dietmar König , ,
Erster Cherusker Max Gindorff , ,
Eginhardt, sein Rat Paul Wolff-Plottegg , ,
Fust, Fürst der Cimbern Arthur Klemt , ,
Luitgar Max Gindorff , ,
Dauer 195 Minuten 1 Pause
Die Hermannsschlacht

Wir befinden uns in Germania magna, der Zone jenseits von Zivilisation: Hermann, der Fürst der Cherusker, mobilisiert mit treibender Kraft seine Nachbarländer zum Kampf gegen den römischen Feind. Dabei erweist er sich als brillanter Konfliktstratege und schreckt nicht davor zurück, seine Frau Thusnelda und seine eigenen Kinder in das komplexe Geflecht von kriegerischen Manövern und populistischer Verbreitung von Aggression zu verwickeln. Schließlich gelingt es ihm, seinen Gegner in die Düsternis des Teutoburger Walds zu locken, wo er diesen vernichtend schlägt.

Im Jahr 1809, inmitten von Kriegswirren und politischen Umwälzungen auf dem gesamten europäischen Kontinent, erfand Heinrich von Kleist ein unheimliches Kriegsepos, in dessen Zentrum ein Bühnenheld agiert, der die Hoffnungen an die Aufklärung und Werte der Menschenrechte schon wenige Jahre nach ihrer Erfindung mit nihilistischer Radikalität auslöscht.

Markus Lubej
Trailer DIE HERMANNSSCHLACHT
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