Akademietheater

Pelléas und Mélisande

Maurice Maeterlinck &
Regie Daniel Kramer , /
Bühne Annette Murschetz , /
Kostüme Heidi Hackl , /
Körperskulpturen Peter Sandbichler , /
Musik Tei Blow , /
Licht Friedrich Rom , /
Dramaturgie Alexander Kerlin , /

Mélisande ist auf der Flucht. Wovor, wissen wir nicht. Im Wald trifft sie auf den geheimnisvollen Witwer Golaud, der sie sofort heiratet und auf das Wasserschloss seines Großvaters Arkel mitnimmt. Bei Golaud findet Mélisande jedoch nicht die ersehnte Seelenruhe. Vielmehr gerät sie in eine düstere Traumlandschaft, in der sie von den Nebeln ihrer verdrängten Vergangenheit eingeholt wird. Grausamkeit und Gewalt sind in ihrer neuen Familie an der Tagesordnung. Doch zwischen all den Schrecknissen eröffnet sich ihr plötzlich und mit voller Wucht die Liebe des Pelléas. 

Mit:

MÉLISANDE Sophie von Kessel

PELLÉAS Felix Rech

GOLAUD Rainer Galke

GENEVIÈVE Barbara Petritsch

ARKEL Branko Samarovski

YNIOLD Maresi Riegner

VANNA WHITE Leonie Berner

BETTLERINNEN Bianca Kobald/ Ylva Rohsmann/ Victoria Rottensteiner/ Valentina Waldner/ Pia Welser/ Clara Zeiszl

Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer fragt in seiner Bearbeitung von Maurice Maeterlincks (1862–1949) symbolistischem Hauptwerk in intensiven Bildern nach der Struktur traumatischer Erfahrung. Er erzählt Mélisandes Geschichte sensibel, zwischen Märchen und antiker Tragödie – mit allen Höhen und Tiefen: als Suche einer Frau nach weiblicher Stärke und selbstbestimmter Lust.

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