Kasino

Das Kraftwerk

Ein Symposium zum 20. Todestag von Einar Schleef
12. Nov., Fr.
17:00
€ 10,- / kein Wahlabo
Kuratiert von Alexander Kerlin , , Kuratiert von Sebastian Kirsch , ,
mit Evelyn Annuß , , mit Elisabeth Augustin , , mit Bibiana Beglau , , mit Robert Borgmann , , mit Claudia Bosse , , mit Henning Burk , , mit Jörn Etzold , , mit Silke Felber , , mit Ulrike Haß , , mit Christine Groß , , mit Bettina Hering , , mit Maria Kuberg , , mit Thomas Köck , , mit Monika Meister , , mit Rasmus Nordholt-Frieling , , mit Linn Settimi , , mit Rita Thiele , , mit Christine Standfest , , mit sowie einer Grußbotschaft von Elfriede Jelinek , ,
Chorleitung Martin Woldan , ,
Dauer
120 Minuten keine Pausen
Schwarze Figur vor weißem Hintergrund

Am 21. Juli 2021 jährte sich der Tod des Universalkünstlers Einar Schleef zum zwanzigsten Mal. Nur zwei Genies, schrieb Elfriede Jelinek in ihrem Nachruf, habe es nach dem Krieg in Deutschland gegeben; im Westen Fassbinder und, aus dem Osten kommend, Einar Schleef, das „Kraftwerk“, das „Strom erzeugt hat“. Tatsächlich kann Schleefs Bedeutung für das Theater kaum überschätzt werden. Wie kein Zweiter hat er an der Wiederentdeckung des Chores gearbeitet. Am Burgtheater fand 1998 seine wohl legendärste Inszenierung statt, die Uraufführung von Jelineks EIN SPORTSTÜCK, es folgten WILDER SOMMER (nach Goldoni) und Ulla Berkéwicz’ DER GOLEM VON BAYREUTH.

In dem Symposium sammeln sich Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Weggefährt*innen und stellen ihre Auseinandersetzungen mit Schleefs Erbe vor – als Vortrag, Diskussion, Lesung oder künstlerische Intervention.

12. Nov., Fr.
17:00
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