Burgtheater

Das Leben ein Traum

Pedro Calderón de la Barca &
22. Okt., Do.
19:30
08. Dez., Di.
18:00

Noch keine Tickets verfügbar

13. Dez., So.
16:00

Noch keine Tickets verfügbar

27. Dez., So.
18:00

Noch keine Tickets verfügbar

Freunde des Burgtheaters Gruppe B / A! / PROMPT
Regie Martin Kušej , /
Bühne Annette Murschetz , /
Kostüme Heide Kastler , /
Musik Bert Wrede , /
Licht Friedrich Rom , /
Dramaturgie Sebastian Huber , /
Video Sophie Lux , /
Basilius, König von Polen Norman Hacker , /
Sigismund, dessen Sohn Franz Pätzold , /
Astolf, Herzog von Moskau Johannes Zirner , /
Estrella, Nichte des Königs Andrea Wenzl , /
Clotald, Sigismunds Aufseher Roland Koch , /
Rosaura Julia Riedler , /
Clarin, Rosauras Diener Tim Werths , /
Diener Gunther Eckes , /
Komparserie Claus Blochberger , / Komparserie Benjamin Heil , /
Dauer
180 Minuten 1 Pause
Norman Hacker (Basilius, König von Polen), Franz Pätzold (Sigismund, dessen Sohn)

Die Isolation ist beendet, in der der junge Mann zeit seines Lebens gefangen war. Sein Vater, der polnische König, hatte früh eine Gefahr in seinem Sohn erkannt, bei dessen Geburt die Sterne schlecht standen und an der seine Mutter starb.

Daher hielt er den Prinzen dem Leben und der Macht fern. Erst als er sein Amt niederlegen will, entschließt er sich zu einer Probe aufs Exempel. Aus der Irrealität eines erfahrungsarmen Lebens jenseits der Gesellschaft wird Prinz Sigismund in einen künstlichen Schlaf versetzt und an den Hof gebracht, wo man ihn wie einen Königssohn behandelt. Er, der „bei Menschen als ein Tier/Und als ein Mensch bei Tieren gilt” verhält sich, wie es befürchtet wurde und zu erwarten war: roh, gewalttätig, unbeherrscht und kein bisschen dankbar für seine Befreiung, sondern voll unbändigem Zorn über seine Gefangenschaft. So ist er gesellschaftlich nicht tragbar und schon gar keine Empfehlung für den Thron. Wieder wird Sigismund seines Bewusstseins beraubt und zurück in den Turm verbracht, wo man ihm suggeriert, von Palast und Königswürden nur geträumt zu haben. Als er von Revolutionären erneut befreit wird, hat er längst alles Vertrauen in die gängigen Gegensätze von Traum und Wirklichkeit aufgegeben: „Denn ein Traum ist alles Sein/Und die Träume selbst sind Traum.” Der radikale Skeptizismus führt ihn aber nicht in Rückzug und Resignation, vielmehr entfaltet sich ihm das aufgelöste Paradoxon als utopische Perspektive: Wenn das Leben ein Traum ist, ist menschliches Handeln möglich.

22. Okt., Do.
19:30
08. Dez., Di.
18:00

Noch keine Tickets verfügbar

13. Dez., So.
16:00

Noch keine Tickets verfügbar

27. Dez., So.
18:00

Noch keine Tickets verfügbar

Spielplan Back to top