Akademietheater

Deponie Highfield

René Pollesch &
27. Jan., Mo.
20:00
Vorbestellen
4,00 € bis 62,00 €
Abo 16 / B
Regie René Pollesch , /
Bühnenbild Katrin Brack , /
Kostüme Tabea Braun , /
Licht Michael Hofer , /
Dramaturgie Anna Heesen , /
mit Kathrin Angerer , / mit Birgit Minichmayr , / mit Caroline Peters , / mit Irina Sulaver , / mit Martin Wuttke , /
Dauer
105 Minuten keine Pausen
Szenenfoto Deponie Highfield

Im Gegensatz dazu, wie "Sichtbarkeit" gerade diskutiert wird, müsste es vielmehr um Folgendes gehen, dass Frauen genauso unsichtbar sein dürfen wie weiße Männer. Dass überhaupt alles Markierte undeutlich sein kann. Also um eine optische Politik müsste es gehen, die die Dinge in das Dunkle zieht, raus aus der Erhellung, in die Nicht-Transparenz. Auf einer besseren Darstellung der Welt müsste man beharren, einer zuverlässigen und durchsetzbaren, die sich nicht in der Suche nach Repräsentation erschöpft. In einem Regime der Überdeutlichkeit, der Erhellung, des Realismus also, ist der weiße Mann ja unsichtbar. Es gibt einen Blick, der bestrebt ist zu repräsentieren und zugleich der Repräsentation zu entgehen, und der will auch die vollkommen transparente Vermittlung der Welt. Aber gegen die Gefräßigkeit des Auges ginge es ja gerade darum, "nicht sichtbar" zu sein.

René Pollesch inszeniert seit Jahren seine eigenen Stücke an zahlreichen Theatern. Seine Praxis als Regisseur und Autor, als jemand, der schreiben tätig ist, indem er Texte produziert und Inhalte ins Spiel birngt, vertraut wesentlich auf die Autorschaft der am Theater versammelten Künstelr*innen, allen voran der Schauspieler*innen, Bühnenbildner*innen und Kostümbildner*innen.
 

27. Jan., Mo.
20:00
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4,00 € bis 62,00 €
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