Premiere
Burgtheater

Die Hermannsschlacht

Heinrich von Kleist &
28. Nov., Do.
19:00
B! / eingeschränkter Verkauf
Regie Martin Kušej , /
Bühne Martin Zehetgruber , /
Mitarbeit Bühnenbild Stefanie Wagner , /
Kostüme Alan Hranitelj , /
Musik Bert Wrede , /
Licht Friedrich Rom , /
Dramaturgie Andreas Karlaganis , /
Thusnelda, seine Gemahlin Bibiana Beglau , /
Ventidius, Legat von Rom Bardo Böhlefeld , /
Eginhardt, sein Rat Paul Wolff-Plottegg , /
Scäpio, sein Geheimschreiber Stefan Wieland , /
Luitgar Max Gindorff , /
Septimius Till Firit , /
Astolf, dessen Söhne, Hauptleute Lukas Haas , /
Siegrest Arthur Klemt , /
Egbert, ein andrer cheruskischer Anführer Dietmar König , /
Ottokar, cheruskische Hauptleute Stefan Wieland , /
Gertrud, Frau der Thusnelda Sabine Haupt , /
Ein Greis Stefan Wieland , /
Marbod, Fürst der Sueven Rainer Galke , /
Eine Frau Sabine Haupt , /
Attarin, sein Rat Marcel Heuperman , /
Ein Mann Daniel Jesch , /
Komar, ein suevischer Hauptmann Robert Reinagl , /
Erster Cherusker Max Gindorff , /
Wolf, Fürst der Katten Daniel Jesch , /
Zweiter Cherusker Lukas Haas , /
Thuiskomar, Fürst der Sicambrier Till Firit , /
Teuthold, ein Waffenschmied Wolfram Rupperti , /
Dagobert, Fürst der Marsen Robert Reinagl , /
Childerich, ein Zwingerwärter Marcel Heuperman , /
Selgar, Fürst der Brukterer Dietmar König , /
Eine Alraune Markus Scheumann , /
Fust, Fürst der Cimbern Arthur Klemt , /
Ein römischer Hauptmann Daniel Jesch , /
Aristan, Fürst der Ubier Wolfram Rupperti , /
Ein Römer Robert Reinagl , /
Hermann Markus Scheumann , /
Quintilius Varus , römischer Feldherr Falk Rockstroh , /
Dauer
195 Minuten 1 Pause
Dauer 195 Minuten 1 Pause
Die Hermannsschlacht

Wir befinden uns in Germania magna, der Zone jenseits von Zivilisation: Hermann, der Fürst der Cherusker, mobilisiert mit treibender Kraft seine Nachbarländer zum Kampf gegen den römischen Feind. Dabei erweist er sich als brillanter Konfliktstratege und schreckt nicht davor zurück, seine Frau Thusnelda und seine eigenen Kinder in das komplexe Geflecht von kriegerischen Manövern und populistischer Verbreitung von Aggression zu verwickeln. Schließlich gelingt es ihm, seinen Gegner in die Düsternis des Teutoburger Walds zu locken, wo er diesen vernichtend schlägt.

Im Jahr 1809, inmitten von Kriegswirren und politischen Umwälzungen auf dem gesamten europäischen Kontinent, erfand Heinrich von Kleist ein unheimliches Kriegsepos, in dessen Zentrum ein Bühnenheld agiert, der die Hoffnungen an die Aufklärung und Werte der Menschenrechte schon wenige Jahre nach ihrer Erfindung mit nihilistischer Radikalität auslöscht.

Regisseur Martin Kušej stellt dieses schockierende und kontroverse Drama über eine menschliche Vernichtungsschlacht an den Beginn seiner Burgtheater-Direktion.

28. Nov., Do.
19:00
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