Premiere
Burgtheater

Die Hermannsschlacht

Heinrich von Kleist &
28. Nov., Do.
19:00
Kaufen
4,00 € bis 12,00 €
B! / eingeschränkter Verkauf
Regie Martin Kušej , /
Bühne Martin Zehetgruber , /
Kostüme Alan Hranitelj , /
Musik Bert Wrede , /
Licht Friedrich Rom , /
Dramaturgie Andreas Karlaganis , /
Hermann Markus Scheumann , /
Thusnelda, seine Gemahlin Bibiana Beglau , /
Eginhardt, sein Rat Paul Wolff-Plottegg , /
Luitgar Max Gindorff , /
Astolf, dessen Söhne, Hauptleute Lukas Haas , /
Egbert, ein andrer cheruskischer Anführer Dietmar König , /
Gertrud, Frau der Thusnelda Sabine Haupt , /
Marbod, Fürst der Sueven Rainer Galke , /
Attarin, sein Rat Marcel Heuperman , /
Komar, ein suevischer Hauptmann Robert Reinagl , /
Wolf, Fürst der Katten Daniel Jesch , /
Thuiskomar, Fürst der Sicambrier Till Firit , /
Dagobert, Fürst der Marsen Robert Reinagl , /
Selgar, Fürst der Brukterer Dietmar König , /
Fust, Fürst der Cimbern Arthur Klemt , /
Aristan, Fürst der Ubier Wolfram Rupperti , /
Quintilius Varus , römischer Feldherr Falk Rockstroh , /
Ventidius, Legat von Rom Bardo Böhlefeld , /
Scäpio, sein Geheimschreiber Stefan Wieland , /
Septimius Till Firit , /
Siegrest Arthur Klemt , /
Ottokar, cheruskische Hauptleute Stefan Wieland , /
Ein Greis Stefan Wieland , /
Eine Frau Sabine Haupt , /
Ein Mann Daniel Jesch , /
Erster Cherusker Max Gindorff , /
Zweiter Cherusker Lukas Haas , /
Teuthold, ein Waffenschmied Wolfram Rupperti , /
Childerich, ein Zwingerwärter Marcel Heuperman , /
Eine Alraune Markus Scheumann , /
Ein römischer Hauptmann Daniel Jesch , /
Ein Römer Robert Reinagl , /
Sujetbild Die Hermannsschlacht

Wir befinden uns in Germania magna, der Zone jenseits von Zivilisation: Hermann, der Fürst der Cherusker, mobilisiert mit treibender Kraft seine Nachbarländer zum Kampf gegen den römischen Feind. Dabei erweist er sich als brillanter Konfliktstratege und schreckt nicht davor zurück, seine Frau Thusnelda und seine eigenen Kinder in das komplexe Geflecht von kriegerischen Manövern und populistischer Verbreitung von Aggression zu verwickeln. Schließlich gelingt es ihm, seinen Gegner in die Düsternis des Teutoburger Walds zu locken, wo er diesen vernichtend schlägt.

Im Jahr 1809, inmitten von Kriegswirren und politischen Umwälzungen auf dem gesamten europäischen Kontinent, erfand Heinrich von Kleist ein unheimliches Kriegsepos, in dessen Zentrum ein Bühnenheld agiert, der die Hoffnungen an die Aufklärung und Werte der Menschenrechte schon wenige Jahre nach ihrer Erfindung mit nihilistischer Radikalität auslöscht.

Regisseur Martin Kušej stellt dieses schockierende und kontroverse Drama über eine menschliche Vernichtungsschlacht an den Beginn seiner Burgtheater-Direktion.

28. Nov., Do.
19:00
Kaufen
4,00 € bis 12,00 €
Spielplan