Burgtheater

Die Hermannsschlacht

Heinrich von Kleist &
14. Febr., Fr.
19:00
Abo 8 / B!
Regie Martin Kušej , /
Bühne Martin Zehetgruber , /
Mitarbeit Bühnenbild Stefanie Wagner , /
Kostüme Alan Hranitelj , /
Musik Bert Wrede , /
Licht Friedrich Rom , /
Dramaturgie Andreas Karlaganis , /
Gertrud, Frau der Thusnelda Sabine Haupt , /
Ein Mann Daniel Jesch , /
Marbod, Fürst der Sueven Rainer Galke , /
Erster Cherusker Max Gindorff , /
Attarin, sein Rat Marcel Heuperman , /
Zweiter Cherusker Lukas Haas , /
Komar, ein suevischer Hauptmann Robert Reinagl , /
Teuthold, ein Waffenschmied Wolfram Rupperti , /
Wolf, Fürst der Katten Daniel Jesch , /
Childerich, ein Zwingerwärter Marcel Heuperman , /
Dagobert, Fürst der Marsen Robert Reinagl , /
Eine Alraune Markus Scheumann , /
Selgar, Fürst der Brukterer Dietmar König , /
Ein römischer Hauptmann Daniel Jesch , /
Fust, Fürst der Cimbern Arthur Klemt , /
Ein Römer Robert Reinagl , /
Aristan, Fürst der Ubier Wolfram Rupperti , /
Thuiskomar, Fürst der Sicambrier Mehmet Ateşçi , /
Quintilius Varus , römischer Feldherr Falk Rockstroh , /
Septimius Mehmet Ateşçi , /
Hermann Markus Scheumann , /
Ventidius, Legat von Rom Bardo Böhlefeld , /
Thusnelda, seine Gemahlin Bibiana Beglau , /
Scäpio, sein Geheimschreiber Stefan Wieland , /
Eginhardt, sein Rat Paul Wolff-Plottegg , /
Siegrest Arthur Klemt , /
Luitgar Max Gindorff , /
Ottokar, cheruskische Hauptleute Stefan Wieland , /
Astolf, dessen Söhne, Hauptleute Lukas Haas , /
Ein Greis Stefan Wieland , /
Egbert, ein andrer cheruskischer Anführer Dietmar König , /
Eine Frau Sabine Haupt , /
Dauer
195 Minuten 1 Pause
Dauer 195 Minuten 1 Pause
Die Hermannsschlacht

Wir befinden uns in Germania magna, der Zone jenseits von Zivilisation: Hermann, der Fürst der Cherusker, mobilisiert mit treibender Kraft seine Nachbarländer zum Kampf gegen den römischen Feind. Dabei erweist er sich als brillanter Konfliktstratege und schreckt nicht davor zurück, seine Frau Thusnelda und seine eigenen Kinder in das komplexe Geflecht von kriegerischen Manövern und populistischer Verbreitung von Aggression zu verwickeln. Schließlich gelingt es ihm, seinen Gegner in die Düsternis des Teutoburger Walds zu locken, wo er diesen vernichtend schlägt.

Im Jahr 1809, inmitten von Kriegswirren und politischen Umwälzungen auf dem gesamten europäischen Kontinent, erfand Heinrich von Kleist ein unheimliches Kriegsepos, in dessen Zentrum ein Bühnenheld agiert, der die Hoffnungen an die Aufklärung und Werte der Menschenrechte schon wenige Jahre nach ihrer Erfindung mit nihilistischer Radikalität auslöscht.

Regisseur Martin Kušej stellt dieses schockierende und kontroverse Drama über eine menschliche Vernichtungsschlacht an den Beginn seiner Burgtheater-Direktion.

14. Febr., Fr.
19:00
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