Die Stühle

Eugène Ionesco &
Eine tragische Farce
Abo 1 / B
Regie Claus Peymann , / Regie Leander Haußmann , /
Dramaturgie Jutta Ferbers , /
Bühne Gilles Taschet , /
Kostüme Margit Koppendorfer , /
Licht Ulrich Eh , / Licht Michael Hofer , /
Sounddesign David Müllner , /
Musik Tommy Hojsa , / Musik Bernhard Moshammer , /
Die Alte Maria Happel , /
Der Alte Michael Maertens , /
Der Redner Mavie Hörbiger , /
Dauer
90 Minuten keine Pausen
Szenenfoto Die Stühle Michael Maertens (Der Alte), Maria Happel (Die Alte), Mavie Hörbiger (Der Redner)

Tragische Farce? Komische Tragödie? Abschiedssymphonie? Die Stühle, neben Becketts Warten auf Godot und Endspiel einer der "Klassiker" der Moderne. Auf der ganzen Welt spielen "Der Alte" und "Die Alte" das geheimnisvolle Weltspiel von Alter, Wahn und Klarheit der Andersseienden, von der Kraft der Hoffnung und der Phantasie und vom Abschiednehmen in finsteren Zeiten. Auf der Suche nach Verständnis, Begegnung, Wärme, Liebe sind nichts als Stühle die stummen, geduldigen Mitspieler, auch sie voll Gehemnis und Geschichte.

Den beiden Akteuren dieses Weltspiels begegnet man tägich, auf der Straße, im Supermarkt, im Büro, in Schule und Altersheim... Man muss nur wieder lernen genau zu sehen, genau zu hören, genau hinzuschauen sonst bleiben die Gäste dieser beiden "Helden des Alltags" unsichtbar. Und am Ende bleibt nichts als eine große, urplötzliche Stille.

Spielplan