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Die Wand

Burgtheater - Feststiege Landtmannseite
Marlen Haushofer
anschl. Lesung zum 75. internationalen Tag der Menschenrechte
Szenenfoto Die Wand, Dorothee Hartinger
© Reinhard Werner

„Durch die Wand wurde ich gezwungen, ein ganz neues Leben zu beginnen, aber was mich wirklich berührt, ist immer noch das gleiche wie früher: Geburt, Tod, die Jahreszeiten, Wachstum und Verfall. Die Wand ist so sehr Teil meines Lebens geworden, dass ich oft tagelang nicht an sie denke, sie geht mich in Wahrheit nichts an.“ 

Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert. Was ihr bleibt sind ein Hund, eine Katze, eine Kuh, die Berge, eine Alm. Marlen Haushofers Roman ermöglicht viele Deutungsmöglichkeiten. Die Wand als Symbol für Barrieren, die uns von den Mitmenschen trennen; Krankheit, Depression, Ausgrenzung, Einsamkeit. Die Bedrohung und zugleich die Sehnsucht, gezwungen zu werden, ohne andere Menschen zu leben. Dorothee Hartinger spielt in szenischer Einrichtung von Christian Nickel diesen österreichischen Jahrhundertroman auf der Feststiege des Burgtheaters, die mit ihrer wuchtigen Unwirtlichkeit einem Naturereignis gleichkommt.

 

Anlässlich des 75. Internationalen Tages für Menschenrechte liest das Ensemble als Zeichen der Solidarität mit den Frauen im Iran im Anschluss an die Vorstellungen im Burg- und Akademietheater aus den Texten der diesjährigen Friedensnobelpreisträgerin und Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi.

Beschreibung Information
Dauer und Pausen 1 Stunde 15 Minuten - keine Pause
Zusatzinformation € 16,- / Gratisscheck
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