Vestibül

Kriegerin

nach dem Film von David Wnendt &
Für die Bühne bearbeitet von Tina Müller
17. Febr., Mo.
20:30
Ab 14
Regie Anja Sczilinski , /
Bühnenbild Anneliese Neudecker , /
Kostüme Lili Wanner , /
Musik Kilian Unger , /
Choreographie Daniela Mühlbauer , /
Licht Mathias Mohor , / Licht Enrico Zych , /
Dramaturgie Claudia Kaufmann-Freßner , /
Svenja Charly Zorell , / Svenja Alice Prosser , /
Oliver, Svenjas Vater Wolfram Rupperti , /
Melanie Viktoria Azer , / Melanie Kerstin Pichler , /
Detlef, Markus` Vater Wolfram Rupperti , /
Andrea, Hausfrau, Svenjas Mutter Dunja Sowinetz , /
Sandro Johannes Ayrle , /
Bea, Verkäuferin, Marisas Mutter Dunja Sowinetz , /
Markus Nikolaus Pfleger , /
Frau Kachel, Asylheimleiterin Dunja Sowinetz , /
Benny Merlin Miglinci , / Benny Orlando Lenzen , /
Clemens, Politiker Alex Kapl , /
Rasul, junger Geflüchteter Paul Winkler , / Rasul, junger Geflüchteter Orlando Lenzen , /
Jamila, Rasuls Schwester, Geflüchtete Pilar Borower , / Jamila, Rasuls Schwester, Geflüchtete Kerstin Pichler , /
Jana Charly Zorell , / Jana Kerstin Pichler , /
Marisa Hanna Mannsberger , /
Lupo Selim Höpler , /
Niku Warda, Besitzerin der Imbissbude Flora Egbonu , /
Dauer
90 Minuten keine Pausen
Kriegerin

Eine Stadt: Wenig Idyll, umso mehr Langeweile, Alkohol, eine Imbissbude als Hotspot des Nachtlebens – und Jugendliche, die die Gesellschaft, wie sie ist, in Frage stellen, weil sie mehr von ihrem Leben wollen als schlecht bezahlte Jobs und Leistungsdruck. Unzufriedenheit und Aufbegehren sind ein explosives Gemisch und der Hass auf alles sucht einen fassbaren Gegner: die Ausländer. Auch Marisa gibt ihnen die Schuld dafür, dass alles den Bach runtergeht, und wenn nötig, argumentiert sie mit den Fäusten oder fährt Leute über den Haufen, wie Rasul und seine Schwester Jamila, zwei jugendliche Asylsuchende. Jamila landet im Krankenhaus und wird abgeschoben, Rasul ist auf sich allein gestellt – und wendet sich auf der Suche nach Hilfe für seine Flucht nach Schweden ausgerechnet an Marisa. Sie spürt, dass sie diesmal zu weit gegangen ist. Ihr schlechtes Gewissen und alles, was sie von Rasul über sein Leben und seine Flucht erfährt, lassen Zweifel an ihrem Weltbild aufkommen. Nicht zuletzt, weil es ein Weltbild ist, in dem Frauen schlechte Karten haben.
Mit der Theateradaption von David Wnendts vielfach ausgezeichnetem Film KRIEGERIN (2011) zieht ein völlig neues Format in unsere kleinste Spielstätte ein: Ensemblemitglieder des Burgtheaters stehen gemeinsam mit Jugendlichen auf der Bühne.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Mitsubishi  

17. Febr., Mo.
20:30