Europa im Diskurs – Debating Europe

Burgtheater
Beschreibung Information
Dauer und Pausen 1 Stunde 30 Minuten - keine Pause
Zusatzinformation € 8,-/€ 6,- / Abovorteil / Gratisscheck

MEDIENFREIHEIT UNTER DRUCK – DESINFORMATION ALS GEFAHR FÜR EUROPAS DEMOKRATIEN

Freie Medien sind eine Grundsäule der Demokratie. Doch in ganz Europa geraten sie zunehmend unter Druck: durch politische Einflussnahme, wirtschaftliche Abhängigkeiten, digitale Manipulation und gezielte Desinformationskampagnen. Wahrheit wird relativiert, Vertrauen systematisch untergraben. Expert:innen aus Journalismus, Medienforschung, Politik und Zivilgesellschaft analysieren, wie Desinformation entsteht, verbreitet wird und welche Akteure davon profitieren. Sie diskutieren die Bedrohungen für unabhängige Berichterstattung ebenso wie die Verantwortung von Politik, Plattformen und Medien selbst. Wie lässt sich Medienfreiheit in Zeiten hybrider Informationskriege schützen? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke bei der Verbreitung von Falschinformationen? Und wie können demokratische Gesellschaften Resilienz gegen gezielte Manipulation entwickeln – ohne die Meinungsfreiheit zu gefährden?

Mit: 
Alexandra Borchardt, unabhängige Medienberaterin, Forscherin und Journalistin 
Márton Gergely, Chefredakteur des Heti Világgazdaság (HVG)
Matúš Kostolný, Chefredakteur und Mitbegründer von DENNÍK N 
Moderation: Gerold Riedmann, DER STANDARD

Eine Kooperation von BURG, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD

Die Debatte findet auf Englisch statt.
 

Weitere Informationen

Ermäßigte Karten um € 6,- mit dem STANDARD AboVorteil: erhältlich an allen Vorverkaufskassen mit der STANDARD-Abonnementnummer. Keine Ermäßigungen bei telefonischem Kartenverkauf mit Kreditkarte und Internet Kartenverkauf. Wir bitten um Verständnis.

Biografien der Expert:innen

Alexandra Borchardt ist unabhängige Medienberaterin, Forscherin und Journalistin. Sie ist Mitglied des Verwaltungsrats der Republik AG und gehört dem Expertenpanel des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) an. Sie hält eine Honorarprofessur für Leadership und Digitalisierung an der TUM-School of Management der Technischen Universität München und ist Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford.

Márton Gergely ist seit 2021 Chefredakteur des Heti Világgazdaság (HVG), eines der letzten großen unabhängigen Medien Ungarns. Das gleichnamige Online-Portal erreicht täglich mehr als 400.000 Leser:innen. Gergely studierte Geschichte und Journalismus in Budapest und Hamburg und begann nach einem Praktikum in der Berliner Redaktion der taz (die tageszeitung) im Jahr 2003 bei der Tageszeitung Népszabadság, zu deren stellvertretendem Chefredakteur er 2014 wurde. Er blieb in dieser Position, bis die Produktion infolge einer politisch motivierten Übernahme im Oktober 2016 eingestellt wurde. Gergely wurde 2021 zum Mitglied des Vorstands des International Press Institute (IPI) gewählt; dessen Vorsitz er seit 2024 führt.

Matúš Kostolný ist Chefredakteur und einer der Mitbegründer von Denník N (Daily N), einer liberalen, unabhängigen Tageszeitung in der Slowakei, die sich ausschließlich über ihre Abonnenten finanziert. Mit mehr als 70.000 Abonnentinnen und Abonnenten ist Denník N die führende Stimme in der Slowakei, wenn es um Pressefreiheit und verantwortungsvollen Journalismus geht. Kostolný ist bereits seit über 30 Jahren im Medienbereich tätig.

ZUM NACHHÖREN

Bei der Reihe EUROPA IM DISKURS wurde am 18. Jänner über das vielleicht drängendste Thema unserer Zeit diskutiert: WAS WOLLEN DIE TECH-BROS WIRKLICH?
Ist es Macht, ist es Geld, ist es die totale Kontrolle über Informationen? Oder ist es gar die Weltherrschaft? Nun ist diese Veranstaltung als Podcast auf Spotify nachhörbar.

Die Diskussion wurde auf Englisch geführt.

Zurück nach oben