Eine Bühne für Osteuropa
Lange war die Weltlage nicht mehr so bedrohlich wie heute. Demokratie und Völkerrecht sind unter Druck, alte Krisenherde und neue Kriege führen zu immer neuen Spannungen. Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dem hybriden Krieg gegen Europa und der Abwendung der USA von ihren westlichen Partnern geraten auch die Länder Osteuropas wieder einmal zwischen die Fronten. Wird Putin seine Aggression ausweiten? Wird die NATO sie schützen? Wird die EU zu ihnen halten?
Mit prominenten Gesprächspartner:innen aus Mittel- und Osteuropa spricht Cathrin Kahlweit in der Reihe EINE BÜHNE FÜR OSTEUROPA, die nach zwei erfolgreichen Spielzeiten nun erneut in die Verlängerung geht. Wie können die kleinen Staaten überleben, die in großen Konflikten schon so oft zerrieben wurden?
In der letzten Spielzeit waren zu Gast: Maris Hellrand (Journalistin) und Laurynas Katkus (Schriftsteller), Ernst Gelegs (Journalist), Ákos Hadházy (Politi ker), Ildikó Gáspár (Regisseurin) und Karl Schlögel (Historiker).
Eine Kooperation von BURG und ERSTE Stiftung
Medienpartner: DIE PRESSE
Cathrin Kahlweit (Jahrgang 1959), geboren in Göttingen, hat nach dem Abitur an der University of Oregon in den USA, an den Universitäten Tübingen und Göttingen sowie am Puschkin-Institut in Moskau Russisch und Politik studiert. Nach dem Staatsexamen und einem Trainee-Programm bei der Dresdner Bank absolvierte sie die Hamburger Journalistenschule von Gruner & Jahr und startete nach einem Jahr freier journalistischer Arbeit beim Bayerischen Fernsehen und diversen Zeitschriften 1989 als Redakteurin für Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München. Dort war sie seit mehr als 30 Jahren fest angestellt. Nach einigen Jahren als Redakteurin und Reporterin in Osteuropa wechselte sie zeitweilig in die Innenpolitik, war innenpolitische Korrespondentin und betreute die Themen des Tages, bevor sie für 1 Jahr als Leiterin der Talkshow von Anne Will nach Berlin zur ARD wechselte. Ihre Rückkehr zur SZ war auch die Rückkehr in die Außenpolitik; sie war von 2012 bis 2017 Korrespondentin für Österreich, Zentraleuropa und die Ukraine, von 2017 bis 2020 Korrespondentin für das Vereinigte Königreich und Irland und seit 2020 bis 2025 erneut für Österreich, Mittel- und Osteuropa zuständig. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Moderatorin.