Eine Bühne für Osteuropa

Akademietheater
Potemkins Reich: Hinter den Kulissen von Putins Russland | Mit Cathrin Kahlweit, Galina Timtschenko und Michail Zygar, es liest Daniel Jesch
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Beschreibung Information
Dauer und Pausen 1 Stunde 30 Minuten - keine Pause
Sitzplan B
Zusatzinformation € 10-/€ 8,- / Abovorteil / Gratisscheck
Sprachbeschreibung In deutscher und englischer Sprache

Wie die Menschen in Russland leben, was sie wollen, was sie fürchten, das weiß oft nicht einmal das russische Volk selbst. Denn Medien berichten nur, was Kreml und Geheimdienst befehlen. Galina Timtschenko, Herausgeberin der Internetzeitung MEDUZA und Michail Zygar, Autor und Ex-Chefredakteur des TV-Senders DOSCHD, sind zwei prominente russische Journalist:innen. Sie leben, als „ausländische Agenten“ gebrandmarkt, im Westen, schreiben und senden aber weiter auch nach Russland hinein. 

Im Gespräch mit Cathrin Kahlweit bieten sie einen Blick hinter die Fassaden von Putins bröckelnder Macht.

Aus dem zuletzt erschienenen Buch von Michail Zygar DIE ZUKUNFT, DIE NIE KAM (2026) liest Daniel Jesch.

Die Lesung findet auf Deutsch, das Gespräch auf Englisch statt.

Besetzung

Cathrin Kahlweit (Jahrgang 1959), geboren in Göttingen, hat nach dem Abitur an der University of Oregon in den USA, an den Universitäten Tübingen und Göttingen sowie am Puschkin-Institut in Moskau Russisch und Politik studiert. Nach dem Staatsexamen und einem Trainee-Programm bei der Dresdner Bank absolvierte sie die Hamburger Journalistenschule von Gruner & Jahr und startete nach einem Jahr freier journalistischer Arbeit beim Bayerischen Fernsehen und diversen Zeitschriften 1989 als Redakteurin für Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München. Dort war sie seit mehr als 30 Jahren fest angestellt. Nach einigen Jahren als Redakteurin und Reporterin in Osteuropa wechselte sie zeitweilig in die Innenpolitik, war innenpolitische Korrespondentin und betreute die Themen des Tages, bevor sie für 1 Jahr als Leiterin der Talkshow von Anne Will nach Berlin zur ARD wechselte. Ihre Rückkehr zur SZ war auch die Rückkehr in die Außenpolitik; sie war von 2012 bis 2017 Korrespondentin für Österreich, Zentraleuropa und die Ukraine, von 2017 bis 2020 Korrespondentin für das Vereinigte Königreich und Irland und seit 2020 bis 2025 erneut für Österreich, Mittel- und Osteuropa zuständig. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Moderatorin.

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