Die gröẞere Hoffnung

Akademietheater
von Ilse Aichinger
HOFFNUNG_Siewert_Mayer_Haupt(c)Tommy Hetzel_BURG
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Beschreibung Information
Dauer und Pausen 1 Stunde 30 Minuten - keine Pause
Sitzplan A!
Zusatzinformation Abo 18

In einer Bearbeitung von Therese Willstedt und Jeroen Versteele

Ein Mädchen, allein in Wien während des Zweiten Weltkriegs: Ellens jüdische Mutter ist in die USA geflüchtet, ihre Tante ist verschwunden, und ihr Vater, ein Offizier, hat sie ihrer Großmutter überlassen. Ellen schließt Freundschaft mit sieben Kindern, die einen Stern tragen, weil sie „falsche Großeltern“ haben. Sie will nichts lieber, als dazuzugehören. Die Kinder feiern Geburtstag ohne Torte, spielen Verstecken auf dem Friedhof und inszenieren ein letztes Weihnachtsspiel. Die Gewalt rückt immer näher, und Ellen muss erleben, wie die Großmutter sich umbringen will und ihre Freunde abgeholt werden. Sie bewegt sich zwischen Leben und Verschwinden, Kindheit und Erwachsensein, Spiel und Wirklichkeit, äußerer Macht und innerer Freiheit, Schweigen und Sprechen, Mitmachen und Beobachten.

In ihrer unverwechselbaren Sprache verarbeitet Ilse Aichinger in dem 1948 erschienenen Roman ihre Erfahrungen als verfolgte Jugendliche in Wien.

Premiere: 22. Oktober 2026

  • Regie:
    Therese Willstedt,
  • Bühnenbild:
    Mårten K. Axelsson,
  • Licht:
    Mårten K. Axelsson,
  • Kostüme:
    Anna Heymowska,
  • Musik:
    Ditlev Brinth,
  • Dramaturgie:
    Jeroen Versteele,
DIGITALES PROGRAMMHEFT
Erfahren Sie mehr über die Vergangenheit und Perspektive der Autorin Ilse Aichinger und über die Regisseurin Therese Willstedt! Im immersiven 360-Grad-Bild können Sie außerdem das Bühnenbild erkunden.
Image
HOFFNUNG(c)Tommy Hetzel_BURG
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