Burgtheater

Mein Kampf

Farce von George Tabori &
Abo 6 / D / in Abänderung wegen Erkrankung im Ensemble statt Das Himmelszelt / Bonuspunkte Plus / PROMPT
Regie Itay Tiran , /
Bühne Jessica Rockstroh , /
Kostüme Su Sigmund , /
Musik Dori Parnes , /
Licht Michael Hofer , /
Dramaturgie Alexander Kerlin , /
Herzl Markus Hering , /
Lobkowitz Oliver Nägele , /
Gretchen Hanna Hilsdorf , /
Frau Tod Sylvie Rohrer , /
Himmlisch Rainer Galke , /
Dauer
135 Minuten keine Pausen
Markus Hering, Marcel Heuperman, Hanna Hilsdorf

George Tabori – Wiener Legende, Theatergenie, Kosmopolit – schuf mit der Farce MEIN KAMPF eines der wichtigsten Theaterstücke der 1980er Jahre. Tabori war einer der Ersten, der Adolf Hitler – knapp 50 Jahre nach Charlie Chaplins DER GROßE DIKTATOR – als Komödienfigur wiederentdeckte, und er trieb es bunt mit ihm: Als Landei aus Braunau am Inn, noch grün hinter den Ohren und doch schon gestochen vom Größenwahn, reist der junge Hitler zum ersten Mal in seinem Leben nach Wien – im Gepäck ein paar mittelprächtige Aquarelle, mit denen er sich an der Kunsthochschule zu bewerben gedenkt. Er kommt in einem Männerheim unter, wo er sich mit Koscher-Koch Lobkowitz und Buchhändler Shlomo Herzl ein Zimmer teilt. Die beiden Juden sind sich uneins. Während Lobkowitz den jungen Hitler kritisch beäugt, beginnt Herzl, sich väterlich um ihn zu kümmern …

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Uraufführung im Akademietheater durch Tabori (1914–2007) selbst ist die legendäre Farce nun in einer Neuinszenierung im Burgtheater zu sehen. Regie führte Ensemblemitglied Itay Tiran, der in der Spielzeit 2019/20 im Akademietheater VÖGEL von Wajdi Mouawad inszenierte und im Herbst 2021 MOSKITOS von Lucy Kirkwood auf die Bühne bringen wird – ebenfalls im Akademietheater.

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